Samstag, 31. Dezember 2011

In Schwangau steht ein Schlossbräuhaus .....

..... nein: ein "Schlossbrauhaus" heißt das Ding hier bei uns.
Alles fließt - in der Gastronomie sowieso. Deshalb können wir nun in Schwangau ein bekanntes Lied ("Die Zeiten sind vorüber ..., wo einst 'ne Kirche gestanden, steht heut 'ne Brauerei")  abwandeln:
Die Zeiten sind vorüber, die Zeiten sind vorbei,
Wo einst ein Kurhaus gestanden
 
steht heut 'ne Brauerei:

Neujahranblasen der Musikkapelle Schwangau

Am Silvester jeden Jahres zieht die (traditionsreiche) Musikkapelle Schwangau durch die Gemeinde (seit??).
Von Zeit zu Zeit macht sie halt und bringt ein Ständchen (während der Nachwuchs in den Häusern sammeln geht): "Neujahranblasen" nennt sich das. Ein netter Brauch!
Hier zwei Erinnerungsfotos, heute von unserem Balkon aufgenommen:


Montag, 26. Dezember 2011

Adventsbesuch im Swarovski-Freizeitpark KRISTALLWELTEN in Wattens, Tirol

 

Wir hätten problemlos 3 Stunden in den unterirdischen Kammern der Swarovski Kristallwelten verbringen können. Eine Vielzahl von leuchtenden Figuren usw. war zu bestaunen, und die zu fotografieren, war schwierig: ständig wechselten Farben und Intensität der Beleuchtung, und viele Objekte bewegten sich auch noch.
So sind nur einige Schnappschüsse entstanden, die den Zauber jener Licht-Reiche nur unzulänglich einfangen konnten, und durch die letzten Säle sind wir nur noch durchgehastet.

Sonntag, 25. Dezember 2011

"Rattenberger Advent": Der Weihnachtsmarkt in der Glasstadt Rattenberg (Tirol)

Blick in die Auslagen eines Kunsthandwerksladens
 Licht ist kostbar in Rattenberg: stellenweise scheint drei Monate im Jahr keine Sonne in die Stadt. Die ist ohnehin schon die kleinste Stadt Österreichs (lt. Gemeindewebseite; die Wikipedia schreibt präziser: "Mit 0,11 km² ist sie flächenmäßig die kleinste Gemeinde Tirols und mit 405 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) die kleinste Stadtgemeinde Österreichs.")
Man hatte sogar schon geplant, die Altstadt über ein Spiegelsystem mit Licht zu versorgen (vgl. Spiegel-Bericht 2005); dieses Projekt ist aber wohl an finanziellen und/oder technischen Schwierigkeiten gescheitert (vgl. STERN 2007).

Sonntag, 11. Dezember 2011

Samstag, 10. Dezember 2011

Nikolausmarkt in Füssen

Ist ja nicht wie bei armen Leuten, in Füssen. Da gibt es nicht nur einen Weihnachtsmarkt, sondern gleich drei: zwei heißen "Adventsmarkt", und einer Nikolausmarkt.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Lebkuchen-Neuschwanstein / Gingerbread-Castle

"Schloss Neuschwanstein aus 15 Kilo Teig, 30 Kilo Zucker, 120 Eiern". Unter dieser Überschrift berichtete (mit zahlreichen Bildern) die Allgäuer Zeitung (im Teil "Allgäu-Rundschau") am 08.12.2011 (also heute) über ein Projekt des Deutschkurses an der Courtland High School im Kreis (County) Spotsylvania in dem US-Bundesstaat Virginia. (Ob und ggf. in welcher Gemeinde des Kreises sie liegt, konnte ich nicht herausfinden; vielleicht gibt es dort keine administrative Unterteilung nach Gemeinden?).

Dienstag, 29. November 2011

Drei Sterne für den Weihnachtsmarkt in Halblech, Ortsteil Trauchgau


Drei Sterne vergebe ich für den diesjährigen, den 11., Trauchgauer Weihnachtsmarkt, der am vergangen Sonntag (27.11.11) in der Gemeinde Halblech (Wikipedia-Eintrag) im Ortsteil Trauchgau stattfand.
Das ist die Art von Weihnachtsmarkt, wie wir sie mögen: kein Rummel, kein Kommerz. Selbst gebackene Kuchen, selbst gebastelter Adventsgestecke, Weihnachtsschmuck usw., und ein reichhaltiges Angebot für Kinder (auch wenn wir längst keine mehr sind: das sollte in meinen Augen bei einem Weihnachtsmarkt zentral sein).

Dienstag, 22. November 2011

Vier Laternen in Füssen

Drei Laternen sind noch dunkel; die Laterne im Hintergrund wird von der Sonne erleuchtet.



















Textstand vom 22.11.2011

Sonntag, 13. November 2011

Oh schaurig ist's über's (Wiesfilz-)Moor zu gehn, wenn es wimmelt vom Heiderauche .....

 Was am vorigen Montag nicht geklappt hatte (s. vorigen Eintrag "Aus Versehen viel gesehen"), nämlich von der Wieskirche nach Steingaden zu wandern, haben wir am Freitag, 11.11.11, nachgeholt. Und siehe, das Moor "wimmelte vom Heiderauche":

Aus Versehen viel gesehen: Echelsbacher Brücke, Kloster Rottenbuch, Wieskirche


 Am vorigen Montag lief für uns alles schief - und trotzdem fiel am Ende doch alles auf die Füße.
Zur Wieskirche wollten wir mit dem Linienbus fahren, und von dort über den Brettlesweg und den Prälatenweg nach Steingaden laufen.


Der Bus fuhr auf dieser Tour aber nur bei Bedarf über die "Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies" (das ist, wie meine regelmäßigen Leser/innen bereits wissen, der offizielle Name der allgemein nur "Wieskirche" genannten Pilgerkirche); wir hätten unser Ziel also ankündigen müssen. Weil wir das versäumt hatten, landeten wir - an der Echelsbacher Brücke, die das Tal der Ammer überspannt.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Impressionen aus Marktoberdorf

Strahlender Sonnenschein war es nicht gerade, der unseren Ausflug am vorigen Dienstag nach Marktoberdorf begleitete. Aber wir waren auch nicht so sehr zur Besichtigung des Ortes dorthin gereist, sondern zweier Ausstellungen wegen:
Die Moorausstellung war - nun ja: ganz nett, aber im Rückblick hätten wir stattdessen lieber mehr Zeit auf die gut ausgestattete und recht große Stadtbücherei (im Rathaus; Eingang aber in der Kemptener Straße, schräg gegenüber dem Künstlerhaus) verwenden sollen (der Bestandskatalog ist sogar online verfügbar).

Die touristischen Sehenswürdigkeiten von Marktoberdorf sind, sagen wir mal: überschaubar. Was mir aber sehr positiv auffiel, war eine Reihe von  nett proportionierten Gründerzeithäusern in sehr gepflegtem Zustand.
Zwei Beispiele:

Gründerzeithaus

Freitag, 7. Oktober 2011

Der Weißensee in Füssen: Eine Kirsche in Nachbars Garten


Was uns der Sommer nicht gönnte, spendete reichlich der Herbst: Sonne satt. Nur bei dem ersten unserer 4 Ausflüge an den Weißensee in Füssen war der Himmel meist bedeckt. Für Landschaftsfotos nicht ideal; also habe ich wie wild Bilder vom Indischen (oder Drüsigen) Springkraut geknipst, die am Südwestende des Sees in dichten Beständen wuchern:
Das vorstehende Bild ist auch als Leserfoto in der Füssener (oder Ostallgäuer) Ausgabe der Allgäuer Zeitung erschienen, und zwar als Illustration zu einem längeren Artikel (leider nicht online verfügbar) über Neophyten (lt. Wikipedia auch "Neobiota" genannt).

Donnerstag, 22. September 2011

The Monster and the Mountains


Blick über den Hopfensee (Füssen) auf die Allgäuer Alpen (aufgenommen heute, 22.09.2011).


Textstand vom 22.09.2011

Dienstag, 13. September 2011

Konkurrenzbeobachtung

Zu anderen Webseiten verlinke ich in meinen Einträgen (die ich als "Blotts" bezeichne) sehr häufig. Im Ausnahmefall poste ich auch mal einen Blott, der nichts als Links beinhaltet.
Aber einen ganzen Blott nur über einen einzigen fremden Blott zu machen, ist mir eigentlich zu unkreativ.

Freitag, 9. September 2011

Unser Ausflug zur "Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies" (Wieskirche)

 Beinahe immer, wenn man eine Beschreibung der "Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies" liest (meist wird die Kirche nur kurz als "Wieskirche" oder "Wies" bezeichnet - hier die Homepage) stößt man auf das Adjektiv "lichtdurchflutet". Das ist in der Tat eine treffende Charakterisierung, wie Sie auf diesen Bildern sehen können:


Mittwoch, 7. September 2011

Der GAU für Schwangau: Namensgeheimnis in Füssener Klosterküche enttarnt!

"Wiggerl" heißt er, so schaut er (jetzt) aus, und ist seit Kurzem das Schwangauer Maskottchen: ein Schwan natürlich, dem man auch sonst auf Bildern, Skulpturen, als Keramik oder in der Heraldik überall begegnet, und natürlich auch als Lebendexemplar auf den vier ganz oder teilweise im Schwangauer Gemeindegebiet gelegenen Seen.

Ein Blogger freilich, welcher sich auch sonst der Entmythologisierung befleißigt (und z. B. festgestellt hat, dass der Heilige Koloman von der Kirche niemals offiziell zur Ehre der Altäre erhoben wurde), darf auch nicht davor zurückschrecken, die werbewirksame Schwangauer Etymologie zu dekonstruieren.

Es geschah am vergangenen Dienstag, nachmittags gegen 16 Uhr. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt ging ich in die ehemalige Küche des Klosters St. Mang in Füssen.
Draußen vor den Fenstern der Füssener Stadtbücherei (welche kürzlich in diese Räumlichkeiten hinein erweitert worden war) plätscherte im barocken Heckengarten der Brunnen der Erkenntnis:


Fun in Füssen

Merkwürdige Dinge gibt es in Füssen zu bestaunen.

Hier kommen z. B. Seelen frisch aus dem Ofen - ob da der Teufel persönlich backt (oder lässt er das lieber seine Großmutter machen, weil es besser schmeckt)?
Und außerdem stellt sich natürlich die Frage, wieso es derartig viele Sünder gibt im Allgäu?

Sonntag, 4. September 2011

Mittwoch, 31. August 2011

Ein Sommersonntag in Seeg im Allgäu

Gegen die sengende Sonne gut behütet fuhren wir am vergangenen Sonntag nach - nein: nicht nach Epsom zum Hutderby, sondern nach Seeg im Allgäu zum Alphornblasen.

Sonntag, 28. August 2011

Von Füssen im Allgäu komme ich her - Ich muss euch sagen: dort weihnachtet's schon sehr


Woolworth jedenfalls hatte Weihnachten bereits in in dieser Woche eingeläutet - und die Leute haben auch schon fleißig Lebkuchen eingekauft. Man kann ja nie wissen: wenn die EZB schon Schrottanleihen von Griechenland & Co. ankauft, kommt vielleicht morgen schon der schwarze Inflations-Riese?


Samstag, 20. August 2011

Summertime - im Dorf Schwangau

Thematisch anknüpfend an meinem Blott "Schwangau: Des Sommers flammende Farben im Dorf der Königsschlösser" hier einige weitere sommerliche Foto-Impressionen aus Schwangau:

 Ernte-Segen:

 Frucht-reich:

Feste feiern in Schwangau: "Dorffest" der Schwanstoaner und Fischerfest der Fischerfreunde

Mittlerweile hat sich das Wetter geändert, aber bis etwa Mitte August war der Sommer suboptimal. Ein Einheimischer klärte uns über das Schwangauer Klima auf: "6 Monate Winter und 6 Monate kalt".

Nun ja, gar so schlimm ist das Wetter hier denn doch nicht, aber die Vereine werden schon wissen, weshalb sie ihre Feste in den August legen. Da jagen sich dann die Termine:
  • Den Auftakt machte die Musikkapelle Schwangau; die feierte ihr 195jähriges Jubiläum von Freitag, 05.08.11 bis Sonntag, 07.08.11. Das war eine größere Sache, im Festzelt am Kurhaus, mit Eintritt. Wir haben uns das nur von außen angeschaut.
  • Es folgten die "Schwanstoaner", der "Gebirgstrachten und Heimatverein". Die feierten am Freitag, 12.08. und Samstag, 13.08.11.

Samstag, 13. August 2011

Reutte in Tirol: Alte Tradition der Hausbemalung modern fortgeführt

"Reutte, Österreich, hat nur wenige Sehenswürdigkeiten zu bieten und ist dennoch für so manche Überraschung gut" heißt es in dem Online-Reiseführer "Tripwolf".
Drei Sehenswürdigkeiten sind dort aufgeführt:

Sonntag, 31. Juli 2011

Schwangau: Des Sommers flammende Farben im Dorf der Königsschlösser

Flammenblumen heißen diese; bekannter sind sie (jedenfalls kannte ich sie nur) unter ihrer botanischen Bezeichnung "Phlox" (das ist - ein altgriechisches Wort für "Flamme"!). Viele Sorten duften; ich hatte aus meiner Kindheit irgendwie die Vorstellung eingeschleppt, dass diese Blumen giftig seien, das ist aber anscheinend nicht der Fall.


















Alpendörfer in Bayern ohne (Balkon- und Fenster-)Blumen? Das wäre wie ..... z. B. Sizilien ohne Agrumen!

Donnerstag, 28. Juli 2011

Entscheidung im Klinikenstreit: Verantwortungsbewusstsein siegt über Verschwendungs-Landrat Fleschhut; Klinik Marktoberdorf wird geschlossen!

Es war eine schwierige Geburt, aber immerhin: im 2. Wahlgang 'fiel noch ein Vertreter des Landkreises Ostallgäu um', d. h. er fiel auf die Seite der Vernunft. Mit 12 zu 6 Stimmen (davon offenbar alle 9 Vertreter aus Kaufbeuren und ) wurde gerade die erforderliche 2/3- Mehrheit erreicht, um die Schließung der Klinik in Marktoberdorf zu beschließen.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Bayernblut ist extra gut!

Blutspenden in Bayern hat gewisse Vorteile im Vergleich zu meinen früheren Erfahrungen (die letzte freilich schon im Jahr 2005, danach kam ich wegen der zeitlichen Belastung durch einen weiteren Arbeitsweg nicht mehr dazu):

Donnerstag, 21. Juli 2011

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren: Landrat Johann Fleschhut verhöhnt die Ostallgäuer Bürgermeister

Johann Fleschhut, Landrat des Kreises Ostallgäu und fiskalisch verantwortungsloser Schutzpatron seines 'Hauptstadthospitals', des Zwergkrankenhauses in Marktoberdorf, hat mit Stefan Bosse, Oberbürgermeister der kreisfreien Stadt Kaufbeuren, eine Regelung über die zukünftige Verlusttragung des kommunalen Gemeinschaftsbetriebes Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren ausgehandelt.

Sie? Sie wissen doch eh' nichts Vernünftiges mit Ihrem Geld anzufangen! Aber die EU, die nimmt Ihnen das schon ab!!

 
 

Geld ausgeben ist eine Kunst. Und weil Sie diese Kunst leider nicht beherrschen, nimmt der Staat die Last Ihres Geldes von Ihnen, auf sich - und investiert, was nach Abzug der Verwaltungskosten übrig bleibt, z. B. in Kunst.Da freut man sich doch, wenn man im Dämmerlicht des Waldes so viel Holz zu sehen bekommt, wie hier im Füssener Ortsteil Bad Faulenbach:


Gefördert hat den Holzhaufen der Freistaat Bayern, aber nicht nur der: der ganze Kontinent Europa durfte mithelfen - bei der Finanzierung der "Land Art im 'Tal der Sinne' Bad Faulenbach 2006" (nähere Infos auch auf der Webseite von Bad Faulenbach):

Freitag, 8. Juli 2011

Feigheit siegt oder Wie sich die Bürgermeister im Kreis Ostallgäu vom Lobbyismus des Landrats für sein Hauptstadt-Krankenhaus ins Bockshorn jagen ließen

Alea iacta est: die Bürgermeister im Landkreis Ostallgäu haben sich "mit deutlicher Mehrheit für den Erhalt aller fünf Standorte im Klinikverbund Ostallgäu-Kaufbeuren ausgesprochen" berichtet die Allgäuer Zeitung vom 07.07.11 ("Bürgermeister: Alle fünf Kliniken im Ostallgäu sollen erhalten bleiben").
Nach einer "ausgesprochen offenen, umfassenden, ehrlichen und sachlichen Debatte" (heißt wohl: nachdem die Defizit-Gegner vehement gegen die neuerliche Verschleppung einer beherzten Sanierung der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren protestiert hatten), einigte man sich mal wieder auf einen Formelkompromiss:

Sonntag, 3. Juli 2011

Edel schwimmen und saunieren: Die Königliche Kristall Therme in Schwangau



Der Wittelsbacher "Märchenkönig" Ludwig der Zweite von Bayern muss, unter mehr oder weniger deutlichen Bezeichnungen, heute für vieles herhalten: touristisch etwa für den "Königswinkel", und, davon abgeleitet, sogar für die Webadresse des vorliegenden Blogs ('kinicounty').


Sportlich war der Kini, in seinen jungen Jahren,  bevor ihn ein übermäßiger Genuss von Speis und (Champagner-)Trank einigermaßen kolossal machte. Vor allem war er ein vorzüglicher Schwimmer (weshalb man sich auch wundert, wieso er - und dazu noch an einer seichten Uferstelle - bei Schloss Berg am Starnberger See ertrunken sein soll. Aber, wie gesagt, zu diesem Zeitpunkt war er schon nicht mehr so fit.)
In der Erinnerung der Menschen jedoch bleibt der jugendschöne, träumerisch dreinblickende Monarch, ein Prachtkerl, der auch heute noch Frauen fasziniert, häufig begleitet von Schwänen, wie z. B. auf dieser modernen Darstellung der österreichischen Malerin Michaela Hawel-Wölfe.

Auf dem Fresko seitlich des Eingangs zur Schwangauer Königlichen Kirstall Therme ist der König nicht mehr ganz so jung, eher in der Blüte seiner Mannesjahre dargestellt, in einem Boot gezogen von zwei Schwänen:

Freitag, 1. Juli 2011

König Ludwig Dunkel: der rofl-Cousin des "Märchenkönigs" Ludwig II. von Bayern?

Die Webseite "Globetales" scheint ein (kommerzielles?) Portal für einige professionelle Reiseautoren zu sein; allerdings gibt sie über ihre Hintergründe nichts preis. Diese sind im vorliegenden Zusammenhang ohnehin unwichtig (nur bin ich immer auch gern über den 'background' von Texten informiert); jedenfalls hat hier ein Eric Alexander Hamilton aus Kanada einen sehr langen Text im routinierten Reiseführer-Stil und ~jargon über das Schloss Neuschwanstein und dessen Erbauer König Ludwig II geschrieben.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Die bockigen Gärtner des Landkreises Ostallgäu: politischer Interessenfilz im Verwaltungsrat der Ostallgäu-Kliniken

 Bislang habe ich die gigantischen Defizite (dieses Jahr werden 9 Mio. Euro Verluste erwartet!) des zu jeweils 50% vom Landkreis Ostallgäu und von der kreisfreien Stadt Kaufbeuren getragenen Kommunalunternehmens "Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren" (Selbstlob auf der Homepage: "Ein Unternehmen mit Zukunft"!) in zwei Blotts behandelt:

Dienstag, 28. Juni 2011

Cloud Computing war gestern; Schwangau setzt heute auf Cloud Design!

Wenn das kein umfassendes Corporate Design ist:
In Schwangau werden jetzt sogar die Wolkenformationen dem einheitlichen Markenauftritt des Ortes angepasst:

Anmerkung für Ortskenner: Abendlicher Blick vom Ehberg (Kurpark) bei der Königlichen Kristall-Therme nach Westen.


Textstand vom 28.06.2011

Mittwoch, 22. Juni 2011

Füssen, Hohes Schloss:Terrassengarten und Veitskapelle als neue Sehenswürdigkeiten

Neu ist sie nicht, die Veitskapelle in der Burganlage des Hohen Schlosses in Füssen.

Burgstall Frauenstein und 'Marienlust' (Hohenschwangau: Berzenkopf), Fischersteig, Schwansee, Schwanseepark



 Der uns aus früheren Blotts wohlbekannte Wanderer Alfred Vogler meint:
"Der Rest der Ruine Frauenstein ist enttäuschend, aber der Weg um den Berzenkopf ist abenteuerlich."
 Dennoch wollte ich die Stelle autopsieren, also selbst in Augenschein nehmen.
Hohe Erwartungen an die 'Burgruine Frauenstein' hegten wir von vornherein nicht. Wir wussten, dass es sich um einen sogenannten "Burgstall" handelt und dass die Wikipedia Recht hat, wenn sie über derartige Stellen schreibt:
"In der Regel sind nur noch Bodenformen wie Gräben oder Erdwälle oberirdisch erkennbar. Das heißt, dass Burgställe nur noch als Geländeunebenheiten oder gar nur in Luftbildaufnahmen erkennbar sind."
In der Tat ist auch beim Burgstall Frauenstein (hier der Wikipedia-Eintrag dazu)  nur mehr ein Graben zu erkennen; der allerdings noch sehr gut:

Sonntag, 12. Juni 2011

Live aus Schwangau: Kreuz-Feuer am Tegelberg zum 125. Todestag König Ludwig des II. von Bayern

Das Kreuz am Gebirge:

Und mad king Ludwig II ist höchstselber dabei: schauen Sie nur rechts, seine glühenden Augen! (Wenn Sie das Bild mit Rechtsklick vergrößern, wird seine Majestät große Augen machen!)

Sonntag, 5. Juni 2011

Medizinhistorische Sensation im Museum der Stadt Füssen: Nichtinvasive Laser-Chirurgie am Gehirn schon im 18. Jahrhundert!

Erstaunlich, dass offenbar noch niemand bemerkt hat, was auf diesem Barockgemälde abgebildet wird. Da musste erst ein ausgewiesener Medizinflachmann wie ich kommen, um die treffliche Diagnose zu stellen: Laseroperation, völlig eindeutig:

 Schon damals fiel den Menschen das Lernen nicht leicht, aber man biss sich halt durch:

Samstag, 4. Juni 2011

Der Füssen-Voyeur

 Sie erinnern sich sicherlich an unsere Wanderung über den Füssener Kalvarienberg, von welchem man Füssen in der Tiefe sieht.

Näher dran, direkt auf einem Bergsporn über der Stadt, liegt das "Hohe Schloss".
  
Von dort ist Füssen fast mit den Füßen zu fassen (was man virtuell auch in diesem Internet-Stadtbummel tun kann),

Donnerstag, 2. Juni 2011

Vatertagsausflug zur Motte von Seeg

Theo muss gar nicht nach Lodz fahren, denn auch in dem Allgäu-Dorf Seeg, wo Theo wohnt, ist richtig was los. Um Pfingsten herum veranstaltet dort der Verein Harmoniemusik Seeg e. V. im beheizten (war heute auch verdammt nötig!) Festzelt Seeg ein Blasmusikfestival.

Dieses Festival, oder vielmehr die Werbung dafür, hatte uns am heutigen Vatertag angelockt.
Doch in Seeg hat uns eine Motte vom Bahnhof weg gelockt - in den Seeger Ortsteil Burk.

Auf dem Weg dorthin begegneten wir einer Rarität, die einst für die fürstlichen Wunderkammern begehrt war: dem mythischen Einhorn:


So waren wir schon im Mittelalter angekommen, bevor wir noch die Motte erreichten.

Freitag, 27. Mai 2011

Hochgefährliche Bande im Landkreis Ostallgäu aktiv. Erwartete Schadenshöhe bis zum Jahresende 9 Mio. Euro!

Im Landkreis Ostallgäu treibt eine Gang ihr Unwesen.
Bandenmitglieder sind anscheinend alle im Kreistag vertretenen politischen Parteien, und sogar die Freien Wähler, von denen ich noch am ehesten eine Vertretung der Bürgerinteressen erwartet hätte. Nur die Freien Wähler in der kreisfreien Stadt Kaufbeuren haben aufgemuckt (und mussten dafür von dem Krankenhaus'paten' Landrat Johann Fleschhut harte Kritik einstecken); ansonsten berichtet die Zeitung nichts darüber, dass sich die eine oder andere Partei gegen Partikularinteressen für eine schmerzhafte Sanierung des hiesigen Krankenhauswesens eingesetzt hätte.)

Die Mitglieder der organisierten Geldvernichtung haben sich auf das Verbrennen von Steuergeldern spezialisiert.

Dienstag, 24. Mai 2011

Alpenrosenweg Schwangau - Füssen

Meran hat zwei Kurpromenaden:
  • auf der Winterpromenade sollen die Kurgäste möglichst viel Sonne tanken können, deshalb öffnet sie sich nach Süden
  • im Sommer dagegen ist die heiße Sonneneinstrahlung unerwünscht; deshalb öffnet sich die Sommerpromenade nach Norden
Das haben wir in Schwangau natürlich auch, nur in Großformat. Unsere besonnte Winterpromenade zieht sich nördlich des Schwansees hin und zum Füssener Kalvarienberg hoch; meine Leserinnen und Leser kennen diesen Weg bereits.

Unsere Sommerpromenade ist der Alpenrosenweg. Südlich des Schwansees am Nordabhang jenes Bergzuges gelegen, welcher den Alpsee vom Schwansee trennt, erfreut sich der Wanderer an warmen Tagen (also z. B. wir heute) des kühlenden Schattens von Berggrat und Bäumen. (Während der Weg über den Kalvarienberg einen Höhenunterschied von - schätze ich - 100 m zu überwindet, ist der Alpenrosenweg bis auf den nicht sehr hohen An- und Abstieg auch beinahe so tischeben wie eine Kurpromenade. Was uns, da wir ohnehin nicht sehr sportlich und momentan auch nicht besonders fit sind, sehr gelegen kam.)

Das zehnfach vergrößernde Zoom wirft einen Blick zurück auf Schwangau an den Gestaden des (sich nach den letzten Regenfällen nun wieder rascher füllenden) Forggensees. Vom dortigen Rathaus aus waren wir mit dem Linienbus in den Ortsteil Hohenschwangau gefahren und hatten unsere heutige Wanderung beim Schloß Hohenschwangau begonnen.

Für ein kurzes Stück folgt der Weg dem Rundweg um den Alpsee, den ich schon früher vorgestellt hatte.

Sonntag, 15. Mai 2011

Griechenland im Landkreis Ostallgäu? Landrat Johann Fleschhut und Kreistag: solidarisch pro krankes Klinikwesen - und kontra Steuerzahler

Politiker brauchen Wählerstimmen, Journalisten zahlende Leser ihrer Medien.  Auch Redakteure einer Heimatzeitung müssen Politiker sein wenn sie vermeiden wollen, dass ihnen die Leser weglaufen.
So schickt Hermann König, Redaktionsleiter der Allgäuer Zeitung, in der Druckausgabe (im Gratisbereich ist der nicht online) vom 14.05.2011 seines Kommentar "Ohne Einschnitte geht's nicht" seiner Meinungsäußerung über die notwendige Reform der Krankenhausstrukturen im Landkreis Ostallgäu sehr geschickt die Darstellung einer schon - erfolgreich - abgeschlossenen Operation gleicher Art im Landkreis Oberallgäu voraus:
"Wer Krankenhäuser schließen will, muss mit heftigen Reaktionen rechnen. ..... Gebhard Kaiser, Landrat im Oberallgäu, hat entsprechend leidvolle Erfahrungen hinter sich. Er musste - bis in den privaten Bereich hinein - mit teilweise üblen Anfeindungen leben. Doch er blieb standhaft ..... . Heute gilt die Krankenhausreform im Oberallgäu als vorbildlich. Es wurden Häuser geschlossen und es wurde medizinisch kräftig umstrukturiert. ..... die medizinische Versorgung ist sehr gut und die Kosten wurden enorm reduziert. Das Oberallgäu kann sich seine Krankenhäuser heute leisten und deckt ..... ein weit größeres Versorgungsspektrum als vorher ab."

Der Landkreis Ostallgäu (ca. 134.000 Einwohner) leistet sich, gemeinsam mit der kreisfreien Stadt Kaufbeuren, schon seit Jahren ein skandalös unwirtschaftliches Krankenhauswesen mit gigantischen Defiziten.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Kalvarienberg: Wo Füssen dem Wanderer zu Füßen liegt



Mit 950 Metern ist die Wasserkuppe in der Rhön Hessens höchster Berg. In jüngeren Jahren, als wir noch in Frankfurt am Main, und später in Wächtersbach wohnten, haben wir ihn oft von Gersfeld aus bestiegen. Aber jetzt, im hohen mittleren Alter, haben wir hier in Schwangau sogar einen noch höheren Berg erklommen: den Kalvarienberg östlich von Füssen (zu Begriff und Konzept der Kalvarienberge allgemein vgl. Wikipedia-Stichwort). Der ist sogar 953 m hoch!
Auch abgesehen von der beinahe gleichen Höhe gibt es eine interessante Gemeinsamkeit: beide Berge wurden einst (bzw. die Wasserkuppe wird - für Schafe - noch) als Viehweide genutzt.

"Der Name „Wasserkuppe“ wird trotz des Quellenreichtums am Berg nicht auf das Wort Wassermittelhochdeutsche Wort sondern auf das „Wass“ zurückgeführt, das einen Weideplatz bezeichnet" weiß die Wikipedia, und über den Kalvarienberg berichtet die Füssenerin Elisabeth Wintergerster auf Ihrer Webseite "Mythologie-Atlas":
"Davor hieß der Kalvarienberg 'Hutlerberg' und war die städtische Viehweide."
(Das kann man auf einer Aufnahme von 1857, die allerdings die Marienkapelle auf halber Höhe des Kreuzweges zeigt, nachvollziehen; auch dort ist die Umgebung heute bewaldet.)

Natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen den beiden Bergen:
  • der Kalvarienberg besteht aus bröckeligem Kalkstein (auf mindestens einem der Zugangswege warnt ein Hinweisschild vor Steinschlaggefahr, wie wir das aus der Pöllatschlucht schon kannten); die Wasserkuppe ist aus vulkanischen Gesteinen aufgebaut.
  • Und ein weiterer kleiner Unterschied, der aber nur Wanderer interessieren muss: Gersfeld liegt knapp 500 m über dem Meeresspiegel, Schwangau etwa 800 m.
Von Schwangau aus laufen wir am Kurhaus vorbei, dann Richtung Königsschlösser. Dann biegen wir rechts in den Bullachbergweg ein und laufen nördlich vom ("hinter" dem) Schloss Bullachberg  zum Schwansee. Von dort geht es weiter zunächst auf der Königstraße und schließlich auf dem seit dem Jahre 2008 als Wanderweg ausgeschilderten "Drei-Schlösserweg" hoch zum Kalvarienberg (auf Füssener Gebiet). Das Wanderportal hikr.org bietet eine bebilderte Wanderbeschreibung  in der Gegenrichtung mit Höhenangabe; "der Grubi" auf seiner Homepage zahlreiche und großformatige Bilder (eindrucksvoll insbesondere auch die Lechschlucht und vom Lechfall bzw. von der Schlucht, die auch Lusalten genannt wird).
 


Eine Plattform auf dem Berggipfel bietet zwei Bänke und drei Kreuze ....


  ... aber zuvor kommt man, auf einer Seite der Treppe zur Plattform hoch gehend, an einer (wohl angepflanzten) Gruppe von Enzianblüten vorbei.

Sonntag, 1. Mai 2011

Blogs aus bzw. über Schwangau, Füssen, Königswinkel und Umgebung

 
 
Dies wird ein recht prosaischer, und voraussichtlich bildlos bleibender Blog-Eintrag, in dem es mir einfach darum geht, Links zu anderen lokalen Blogs zu setzen.
Sollten (was allerdings eher unwahrscheinlich ist) anderenorts Blogs existieren, die sich dauerhaft (also nicht nur in einzelnen Beiträgen) mit der hiesigen Gegend beschäftigen, werde ich auch diese hier eintragen.

Für mich selbst könnte ich mich damit begnügen, solche Links in den Lesezeichen (Favoriten) des Browsers abzuspeichern.

Mittwoch, 27. April 2011

Primavera nella Baviera, Springtime in Bavaria, printemps en Baviere, Frühling in: Schwangau!

 "Osterhalde" heißt eine Gasse in Schwangau, die auf den Ehberg hinaufführt. Dieser 'Hügelrücken' (der ungefähr parallel zum Alpenrand verläuft und der zwar nur geschätzt 10 - 20 m über Ortshöhe 'aufragt', aber doch hier und da schöne Ausblicke auf die Alpen - Tegelberg, Säuling usw. - sowie auf die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau bietet) wird größtenteils vom Kurpark eingenommen. Der Südhang ist jedoch teilweise bebaut.

Eine der Gassen die vom Dorf auf diesen Südhang hochführen, heißt  Osterhalde,  und von dem prachtvoll bepflanzten Garten des Hauses Nr. 2 habe ich heute diese Aufnahmen gemacht.
Motto: Des Blühens ist kein Ende!





Eine angenehme Vorstellung, etwa im Schein der Abendsonne auf dieser Bank zu sitzen, ein Glas Wein zu trinken, ein Buch zu lesen.

Montag, 25. April 2011

Schwangau, Montag, 18.04.2011: Wie wir in der Pöllatschlucht justament hinter dem Schloss Neuschwanstein die Arche Noah entdeckten

Nach dem Schwansee und dem Alpsee war die Pöllatschlucht unser drittes Wanderziel. Wieder gingen wir am Kurhaus vorbei und waren schon dort auf dem rechten Pfad: dem Gipsmühlweg.
Der führte uns, immer geradeaus, logischerweise zu einer (ehemaligen) Gipsmühle.

Als Erbauungsdatum dieses (einstigen) "Steilsatteldachbaus" (auf dieser alten Luftaufnahme noch gut zu erkennen) nennt das Wikipedia-Stichwort "Baudenkmäler in Schwangau" die Jahre um 1840/1850.

Die alte Gipsmühlen-Herrlichkeit ist mittlerweile ziemlich zerfallen.

Und wenn jetzt ein neuer König vorbei käme, und wollte vom Balkon eine Rede an sein Volk halten, hätte er selbst Probleme, sich auf dem Balkon zu halten:

Aber inzwischen ist bereits der Abriss des Gebäudes und die Errichtung eines Biergartens geplant.

Mittwoch, 20. April 2011

Der Schwangauer Seen-Serie zweiter Teil: Der Alpsee

Unser Weg von Schwangau zum Alpsee führt uns am Schloss Hohenschwangau vorbei.


Sollten Sie dort irgendwelche eigenartigen Geräusche hören, könnte es sich um den Klang des Südens handeln:
 
Oder aber um Lärm von dieser Baustelle:

Samstag, 9. April 2011

Ein Vorfrühlingstag am Schwansee

Das Schloss Neuschwanstein kennt jeder; die Gemeinde in der es liegt, Schwangau im Landkreis Ostallgäu, ist relativ unbekannt.
"Schwan... - wo ziehen Sie hin? Schwandorf?"

Sonntag, 3. April 2011

Die schönste Buchhandlung der Welt ...

... finden wir nicht bei uns in Schwangau. (Hier gibt es gar keine Buchhandlung, aber dafür 2 in Füssen).
Darüber bin ich aber nicht weiter traurig, denn schließlich haben wir ja bereits das schönste Schloss der Welt ;-)

Montag, 10. Januar 2011

Steinzeit-Tarifierung im öffentlichen Personennahverkehr im Landkreis Ostallgäu

Solche Leute haben wir gern: wohnen (noch) gar nicht in der Gegend, aber schon mosern!

Auch mir ist durchaus klar, dass der ÖPNV ein kostspieliges Zuschussgeschäft für den Staat ist. Aber hier geht es nicht um Forderungen nach einer Ausweitung des Leistungsangebots, und ebenso wenig um Forderungen nach einer Tarifsenkung [wiewohl ich gegen eine Seniorenkarte natürlich nichts einzuwenden hätte ;-) ].
Hier geht es ausschließlich um die Tarifstruktur,

Freitag, 7. Januar 2011

Rotes Wild in weißer Pracht:

Unser Aufenthalt in unserer Wohnung in Schwangau (vom 23.12.2010 - 04.01.2011) war ein Bilderbuchurlaub. Der Himmel füllte die im Allgäu schon recht schütter gewordene Schneedecke rasch wieder auf.

St. Coloman in Schwangau ist wunderschön, und in unverbaubarer Alleinlage inmitten von Wiesen gelegen. Die Wieskirche ist sie jedoch nicht.

Unsere Kirchenführerin [das Gebäude ist nur zu Gottesdiensten und bei Führungen geöffnet; schon früher, am 06.11.1733, hatte, wie ich dem (äußerst materialreichen) Buch "Kunstwanderungen im Ostallgäu"  (S. 222; hier der Link zur Verlagswebseite) entnehme, ein "Erzbösewicht" einige Wertgegenstände aus der Kirche geraubt] hielt eine Verwechslunsgefahr zwischen St. Coloman* und der Wieskirche offenbar (aus Erfahrung?) für real, denn sie wies uns Besucher ausdrücklich auf den Unterschied hin.
[*Zur Schreibweise: Neben der offiziellen Bezeichnung mit "C" begegnet man häufig auch der Variante "St. Koloman".]

Eine ganze Reihe von Reisenden war am Montag, 27.12.10, zu der Pilgerkirche gepilgert,

Kurpark - Kirche - Fackelschwimmer: Unser Programm zu Silvester und Neujahr in Schwangau und Füssen

Zwei links, zwei rechts, einmal links, einmal rechts: ob das, als Maschenmuster, einen brauchbaren Pullover machen würde, kann ich mangels Strickkenntnissen nicht beurteilen.
Freilich will ich mit dieser Wegbeschreibung ja auch nur meinen Bericht (oder 'Tagebucheintrag') über unsere Silvester- und Neujahrsunternehmungen einleiten.

Es handelt sich hier um den Weg zu unserem Hausberg in Schwangau. Ein Hausberg liegt, wie der Name schon sagt, direkt vor der Haustür, und unser Hausberg ist der Ehberg.
Da staunen Sie, gelle, dass wir - im Rentenalter - in der Silvesternacht einen Berg bestiegen haben?

Mittwoch, 5. Januar 2011

Vorsicht: ab jetzt erscheint der Schwanbürger mit Werbung!

Dass und aus welchem Gründe ich die Google-Werbung "AdSense" im vorliegenden Blog (nicht in seinem - bislang noch - weitaus umfangreicheren Beltwild-Bruder) schalten wollte, hatte ich bereits in meinem Eröffnungs-Blott "Herbstlicher Wintereinbruch im Distretto del Cigno" erläutert. Seit heute ist es soweit: ich habe (nur) den vorliegenden Blog zu dem Programm angemeldet.

Perspektiven: "Freie Fahrt für Europas Leichen!" oder "Erschütternd: Gehen Österreichs Grenzleichen zunehmend fremd?"




 Zahlreich sind die in Schwangau verteilten oder ausliegenden Hochglanzmagazine (darüber hoffentlich mehr in einem späteren Blott). Eines davon kommt aus dem Ausland: der "Reuttener", ein Monatsmagazin der "Kaufmannschaft" des Nordtiroler Ortes Reutte.

Heimlich, still und leise steigen (auch) im Allgäu die Preise


 Was fällt Ihnen auf, wenn Sie diese beiden Ausschnitte vom Kopf der 1. Seite der Allgäuer Zeitung (zunächst mit Rechtsklick vergrößern und dann:) vergleichen?