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Donnerstag, 16. Februar 2012

Krankenhausstruktur im Landkreis Ostallgäu: Bürgerbegehren gewinnt gegen Ratsbegehren; Verlierer sind - die Bürger!

Über die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der (5) öffentlichen Kliniken in der Stadt Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu, die vom Landkreis und der kreisfreien Stadt gemeinsam betrieben werden und an denen beide Partner mit jeweils 50% beteiligt sind, hatte ich bereits mehrfach berichtet bzw. die im Verbund der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren stattfindende enorme Steuergeldverbrennung kritisch kommentiert.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Griechenland im Ostallgäu: Kommunalsozialisten stehlen deutscher Gesundheitsbranche die Arbeitskräfte, den Arbeitkräften das Geld und den Krankenkassen die Beiträge!

Über die steuerfinanzierten Defizite des durch und durch maroden (weil überdimensionierten) Klinikverbunds Ostallgäu-Kaufbeuren habe ich schon mehrfach informiert (bzw. präziser: Informationen der hiesigen Zeitungen aufbereitet).

Donnerstag, 28. Juli 2011

Entscheidung im Klinikenstreit: Verantwortungsbewusstsein siegt über Verschwendungs-Landrat Fleschhut; Klinik Marktoberdorf wird geschlossen!

Es war eine schwierige Geburt, aber immerhin: im 2. Wahlgang 'fiel noch ein Vertreter des Landkreises Ostallgäu um', d. h. er fiel auf die Seite der Vernunft. Mit 12 zu 6 Stimmen (davon offenbar alle 9 Vertreter aus Kaufbeuren und ) wurde gerade die erforderliche 2/3- Mehrheit erreicht, um die Schließung der Klinik in Marktoberdorf zu beschließen.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren: Landrat Johann Fleschhut verhöhnt die Ostallgäuer Bürgermeister

Johann Fleschhut, Landrat des Kreises Ostallgäu und fiskalisch verantwortungsloser Schutzpatron seines 'Hauptstadthospitals', des Zwergkrankenhauses in Marktoberdorf, hat mit Stefan Bosse, Oberbürgermeister der kreisfreien Stadt Kaufbeuren, eine Regelung über die zukünftige Verlusttragung des kommunalen Gemeinschaftsbetriebes Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren ausgehandelt.

Freitag, 8. Juli 2011

Feigheit siegt oder Wie sich die Bürgermeister im Kreis Ostallgäu vom Lobbyismus des Landrats für sein Hauptstadt-Krankenhaus ins Bockshorn jagen ließen

Alea iacta est: die Bürgermeister im Landkreis Ostallgäu haben sich "mit deutlicher Mehrheit für den Erhalt aller fünf Standorte im Klinikverbund Ostallgäu-Kaufbeuren ausgesprochen" berichtet die Allgäuer Zeitung vom 07.07.11 ("Bürgermeister: Alle fünf Kliniken im Ostallgäu sollen erhalten bleiben").
Nach einer "ausgesprochen offenen, umfassenden, ehrlichen und sachlichen Debatte" (heißt wohl: nachdem die Defizit-Gegner vehement gegen die neuerliche Verschleppung einer beherzten Sanierung der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren protestiert hatten), einigte man sich mal wieder auf einen Formelkompromiss:

Donnerstag, 30. Juni 2011

Die bockigen Gärtner des Landkreises Ostallgäu: politischer Interessenfilz im Verwaltungsrat der Ostallgäu-Kliniken

 Bislang habe ich die gigantischen Defizite (dieses Jahr werden 9 Mio. Euro Verluste erwartet!) des zu jeweils 50% vom Landkreis Ostallgäu und von der kreisfreien Stadt Kaufbeuren getragenen Kommunalunternehmens "Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren" (Selbstlob auf der Homepage: "Ein Unternehmen mit Zukunft"!) in zwei Blotts behandelt:

Freitag, 27. Mai 2011

Hochgefährliche Bande im Landkreis Ostallgäu aktiv. Erwartete Schadenshöhe bis zum Jahresende 9 Mio. Euro!

Im Landkreis Ostallgäu treibt eine Gang ihr Unwesen.
Bandenmitglieder sind anscheinend alle im Kreistag vertretenen politischen Parteien, und sogar die Freien Wähler, von denen ich noch am ehesten eine Vertretung der Bürgerinteressen erwartet hätte. Nur die Freien Wähler in der kreisfreien Stadt Kaufbeuren haben aufgemuckt (und mussten dafür von dem Krankenhaus'paten' Landrat Johann Fleschhut harte Kritik einstecken); ansonsten berichtet die Zeitung nichts darüber, dass sich die eine oder andere Partei gegen Partikularinteressen für eine schmerzhafte Sanierung des hiesigen Krankenhauswesens eingesetzt hätte.)

Die Mitglieder der organisierten Geldvernichtung haben sich auf das Verbrennen von Steuergeldern spezialisiert.

Sonntag, 15. Mai 2011

Griechenland im Landkreis Ostallgäu? Landrat Johann Fleschhut und Kreistag: solidarisch pro krankes Klinikwesen - und kontra Steuerzahler

Politiker brauchen Wählerstimmen, Journalisten zahlende Leser ihrer Medien.  Auch Redakteure einer Heimatzeitung müssen Politiker sein wenn sie vermeiden wollen, dass ihnen die Leser weglaufen.
So schickt Hermann König, Redaktionsleiter der Allgäuer Zeitung, in der Druckausgabe (im Gratisbereich ist der nicht online) vom 14.05.2011 seines Kommentar "Ohne Einschnitte geht's nicht" seiner Meinungsäußerung über die notwendige Reform der Krankenhausstrukturen im Landkreis Ostallgäu sehr geschickt die Darstellung einer schon - erfolgreich - abgeschlossenen Operation gleicher Art im Landkreis Oberallgäu voraus:
"Wer Krankenhäuser schließen will, muss mit heftigen Reaktionen rechnen. ..... Gebhard Kaiser, Landrat im Oberallgäu, hat entsprechend leidvolle Erfahrungen hinter sich. Er musste - bis in den privaten Bereich hinein - mit teilweise üblen Anfeindungen leben. Doch er blieb standhaft ..... . Heute gilt die Krankenhausreform im Oberallgäu als vorbildlich. Es wurden Häuser geschlossen und es wurde medizinisch kräftig umstrukturiert. ..... die medizinische Versorgung ist sehr gut und die Kosten wurden enorm reduziert. Das Oberallgäu kann sich seine Krankenhäuser heute leisten und deckt ..... ein weit größeres Versorgungsspektrum als vorher ab."

Der Landkreis Ostallgäu (ca. 134.000 Einwohner) leistet sich, gemeinsam mit der kreisfreien Stadt Kaufbeuren, schon seit Jahren ein skandalös unwirtschaftliches Krankenhauswesen mit gigantischen Defiziten.