Samstag, 20. August 2011

Feste feiern in Schwangau: "Dorffest" der Schwanstoaner und Fischerfest der Fischerfreunde

Mittlerweile hat sich das Wetter geändert, aber bis etwa Mitte August war der Sommer suboptimal. Ein Einheimischer klärte uns über das Schwangauer Klima auf: "6 Monate Winter und 6 Monate kalt".

Nun ja, gar so schlimm ist das Wetter hier denn doch nicht, aber die Vereine werden schon wissen, weshalb sie ihre Feste in den August legen. Da jagen sich dann die Termine:
  • Den Auftakt machte die Musikkapelle Schwangau; die feierte ihr 195jähriges Jubiläum von Freitag, 05.08.11 bis Sonntag, 07.08.11. Das war eine größere Sache, im Festzelt am Kurhaus, mit Eintritt. Wir haben uns das nur von außen angeschaut.
  • Es folgten die "Schwanstoaner", der "Gebirgstrachten und Heimatverein". Die feierten am Freitag, 12.08. und Samstag, 13.08.11.

  • An diesem Wochenende sind die Fischerfreunde dran: Die feiern am Dorfweiher, der zugleich Löschteich ist. Das (für mich) erstaunliche an diesem Teich ist, dass er ÜBER dem Dorf liegt, jedenfalls höher als die meisten Häuser, im Kurpark. Die Anlage ist recht romantisch: grün schimmert das Wasser und Teile des Ufers sind mit Schilfgras bestanden:
 

Die Bänke waren an drei Seiten um den Teich herum aufgebaut, bzw. auf der Westseite sogar auf einer Art "Seebühne" über dem Teich.
Der Zuspruch war schon kurz nach der Eröffnung gegen 17.20 h rege:


Zu essen gibt es nicht nur Fisch, aber aufgespießte Fische über einem Holzkohlengrill sind allemal fotogener als Bratwürste:





Das Wasser hier im Hintergrund ist natürlich nicht der Teich, sondern ein Kneipp-Becken:



Nun aber wird es noch farbiger, wenn wir zum Fest der Schwanstoanern zurückspulen.
Am frühen Nachmittag war die Besucherzahl noch recht überschaubar:

 Je später der Abend, desto zahlreicher die Gäste:

Drum mache ich mir keine Sorgen um die Vereinskasse

 An diesem Tag hatte der (erstaunlich zahlreiche) Nachwuchs seinen großen Auftritt; da wollen wir auch nicht mit dummen Kommentaren stören, sondern lassen die Bilder für sich sprechen:


Der eine oder andere hatte wohl ein wenig Lampenfieber:

Aber auf der Bühne war das vergessen; da tanzten die Kleinen wie die Profis:









 Auch zwischen den offiziellen Auftritten hatten die Kids ihren Spaß auf der Tanzbühne:



 "Nehmt euch vor dem da in Acht, der ist dauernd am Fotografieren!" sagt der Conférencier (oder Moderator oder wie nennt man das?)
["Und wenn es nicht wahr ist, so ist es doch wenigstens gut erfunden" ;-) ]:


Doch der "der da" knipste ungeniert weiter, während die sinkende Sonne das Geschehen vergoldete:


Auch abseits vom Tanzboden war der Nachwuchs mit voller Konzentration im Einsatz:


Kein Trachtenvereinsfest ohne Volksmusik-Band:


 Die Hüte krönen die bayerischen Gebirgstrachten


 Die Stars von morgen stellen sich sogleich fotogen in Positur, wenn sie eine Kameralinse auf sich gerichtet sehen. Entgegen dem äußeren Anschein haben auch hier die Damen die Hosen an und bugsieren einen Komplementär-Mann in ihre Mitte:


Vom Festplatz bei der alten Schwangauer Sennerei in der Straße "Kröb" kann man den Tegelberg sehen (links oben eine Stütze der Seilbahn und darüber die Bergstation):





































Das wäre für sich genommen nicht weiter bemerkenswert, hätte sich nicht just an jenem Freitag das Seilbahnunglück an der Tegelbergbahn ereignet (bei dem zum Glück niemand zu Schaden kam).







Textstand vom 20.08.2011

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