..... nein: ein "Schlossbrauhaus" heißt das Ding hier bei uns.
Alles fließt - in der Gastronomie sowieso. Deshalb können wir nun in Schwangau ein bekanntes Lied ("Die Zeiten sind vorüber ..., wo einst 'ne Kirche gestanden, steht heut 'ne Brauerei") abwandeln:
Die Zeiten sind vorüber, die Zeiten sind vorbei,
Wo einst ein Kurhaus gestanden
steht heut 'ne Brauerei:
Notizen und Bilder aus Schwangau, von den Königsschlössern (Neuschwanstein, Hohenschwangau), von Füssen und dem Forggensee, aus dem Königswinkel ('Kini-County', sozusagen), und aus anderen Regionen.
Samstag, 31. Dezember 2011
Neujahranblasen der Musikkapelle Schwangau
Am Silvester jeden Jahres zieht die (traditionsreiche) Musikkapelle Schwangau durch die Gemeinde (seit??).
Von Zeit zu Zeit macht sie halt und bringt ein Ständchen (während der Nachwuchs in den Häusern sammeln geht): "Neujahranblasen" nennt sich das. Ein netter Brauch!
Hier zwei Erinnerungsfotos, heute von unserem Balkon aufgenommen:
Von Zeit zu Zeit macht sie halt und bringt ein Ständchen (während der Nachwuchs in den Häusern sammeln geht): "Neujahranblasen" nennt sich das. Ein netter Brauch!
Hier zwei Erinnerungsfotos, heute von unserem Balkon aufgenommen:
Montag, 26. Dezember 2011
Adventsbesuch im Swarovski-Freizeitpark KRISTALLWELTEN in Wattens, Tirol
Wir hätten problemlos 3 Stunden in den unterirdischen Kammern der Swarovski Kristallwelten verbringen können. Eine Vielzahl von leuchtenden Figuren usw. war zu bestaunen, und die zu fotografieren, war schwierig: ständig wechselten Farben und Intensität der Beleuchtung, und viele Objekte bewegten sich auch noch.
So sind nur einige Schnappschüsse entstanden, die den Zauber jener Licht-Reiche nur unzulänglich einfangen konnten, und durch die letzten Säle sind wir nur noch durchgehastet.
Sonntag, 25. Dezember 2011
"Rattenberger Advent": Der Weihnachtsmarkt in der Glasstadt Rattenberg (Tirol)
Blick in die Auslagen eines Kunsthandwerksladens |
Man hatte sogar schon geplant, die Altstadt über ein Spiegelsystem mit Licht zu versorgen (vgl. Spiegel-Bericht 2005); dieses Projekt ist aber wohl an finanziellen und/oder technischen Schwierigkeiten gescheitert (vgl. STERN 2007).
Sonntag, 11. Dezember 2011
Stadtapotheke Füssen: Wo ist das Krokodil?
Keine Chance hat die Schlange der Krankheit gegen diesen Eulenvogel (Uhu?) über dem Eingang der Füssener Stadtapotheke.
Samstag, 10. Dezember 2011
Nikolausmarkt in Füssen
Ist ja nicht wie bei armen Leuten, in Füssen. Da gibt es nicht nur einen Weihnachtsmarkt, sondern gleich drei: zwei heißen "Adventsmarkt", und einer Nikolausmarkt.
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Lebkuchen-Neuschwanstein / Gingerbread-Castle
"Schloss Neuschwanstein aus 15 Kilo Teig, 30 Kilo Zucker, 120 Eiern". Unter dieser Überschrift berichtete (mit zahlreichen Bildern) die Allgäuer Zeitung (im Teil "Allgäu-Rundschau") am 08.12.2011 (also heute) über ein Projekt des Deutschkurses an der Courtland High School im Kreis (County) Spotsylvania in dem US-Bundesstaat Virginia. (Ob und ggf. in welcher Gemeinde des Kreises sie liegt, konnte ich nicht herausfinden; vielleicht gibt es dort keine administrative Unterteilung nach Gemeinden?).
Dienstag, 29. November 2011
Drei Sterne für den Weihnachtsmarkt in Halblech, Ortsteil Trauchgau
Drei Sterne vergebe ich für den diesjährigen, den 11., Trauchgauer Weihnachtsmarkt, der am vergangen Sonntag (27.11.11) in der Gemeinde Halblech (Wikipedia-Eintrag) im Ortsteil Trauchgau stattfand.
Das ist die Art von Weihnachtsmarkt, wie wir sie mögen: kein Rummel, kein Kommerz. Selbst gebackene Kuchen, selbst gebastelter Adventsgestecke, Weihnachtsschmuck usw., und ein reichhaltiges Angebot für Kinder (auch wenn wir längst keine mehr sind: das sollte in meinen Augen bei einem Weihnachtsmarkt zentral sein).
Dienstag, 22. November 2011
Vier Laternen in Füssen
Sonntag, 13. November 2011
Oh schaurig ist's über's (Wiesfilz-)Moor zu gehn, wenn es wimmelt vom Heiderauche .....
Was am vorigen Montag nicht geklappt hatte (s. vorigen Eintrag "Aus Versehen viel gesehen"), nämlich von der Wieskirche nach Steingaden zu wandern, haben wir am Freitag, 11.11.11, nachgeholt. Und siehe, das Moor "wimmelte vom Heiderauche":

Aus Versehen viel gesehen: Echelsbacher Brücke, Kloster Rottenbuch, Wieskirche
Am vorigen Montag lief für uns alles schief - und trotzdem fiel am Ende doch alles auf die Füße.
Zur Wieskirche wollten wir mit dem Linienbus fahren, und von dort über den Brettlesweg und den Prälatenweg nach Steingaden laufen.
Der Bus fuhr auf dieser Tour aber nur bei Bedarf über die "Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies" (das ist, wie meine regelmäßigen Leser/innen bereits wissen, der offizielle Name der allgemein nur "Wieskirche" genannten Pilgerkirche); wir hätten unser Ziel also ankündigen müssen. Weil wir das versäumt hatten, landeten wir - an der Echelsbacher Brücke, die das Tal der Ammer überspannt.
Samstag, 29. Oktober 2011
Vollgesogen mit goldener Oktobersonne: Eine Wanderung von Rieden am Forgensee über den Faulensee und die Fachklinik Enzensberg zur Burgruine Hopfen am See
Nicht immer ist es von Nachteil, wenn man am Morgen nicht in die Gänge kommt. Denn wenn man Glück hat, sieht man dann von der Ruine der Burg Hopfen (über dem Füssener Ortsteil Hopfen am See) die Sonne hinter den Bergen versinken.

Donnerstag, 27. Oktober 2011
Impressionen aus Marktoberdorf
Strahlender Sonnenschein war es nicht gerade, der unseren Ausflug am vorigen Dienstag nach Marktoberdorf begleitete. Aber wir waren auch nicht so sehr zur Besichtigung des Ortes dorthin gereist, sondern zweier Ausstellungen wegen:
Die touristischen Sehenswürdigkeiten von Marktoberdorf sind, sagen wir mal: überschaubar. Was mir aber sehr positiv auffiel, war eine Reihe von nett proportionierten Gründerzeithäusern in sehr gepflegtem Zustand.
Zwei Beispiele:
- einer Ausstellung über die Moore im Allgäu im Landratsamt (vgl. "Ausstellung macht die Allgäuer Moore erlebbar", Allgäuer Zeitung 08.10.2011) und
- der 33. Ostallgäuer Kunstausstellung in dem (übrigens auch architektonisch eindrucksvollen) Marktoberdorfer Künstlerhaus (hier der Wikipedia-Eintrag darüber). (Vgl. dazu auf der Webseite der Allgäuer Zeitung die Berichte "Kunstausstellung in Marktoberdorf - 48 Werke von 39 Künstlern" vom 19.10.2011 und "33. Ostallgäuer Kunstausstellung: Kunst ermöglicht Dialog" (Untertitel: "Gestern eröffnet – Drei Preisträger" vom 22.10.2011).
Die touristischen Sehenswürdigkeiten von Marktoberdorf sind, sagen wir mal: überschaubar. Was mir aber sehr positiv auffiel, war eine Reihe von nett proportionierten Gründerzeithäusern in sehr gepflegtem Zustand.
Zwei Beispiele:
Gründerzeithaus |
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Dienstag, 11. Oktober 2011
Griechenland im Ostallgäu: Kommunalsozialisten stehlen deutscher Gesundheitsbranche die Arbeitskräfte, den Arbeitkräften das Geld und den Krankenkassen die Beiträge!
Über die steuerfinanzierten Defizite des durch und durch maroden (weil überdimensionierten) Klinikverbunds Ostallgäu-Kaufbeuren habe ich schon mehrfach informiert (bzw. präziser: Informationen der hiesigen Zeitungen aufbereitet).
Freitag, 7. Oktober 2011
Der Weißensee in Füssen: Eine Kirsche in Nachbars Garten
Was uns der Sommer nicht gönnte, spendete reichlich der Herbst: Sonne satt. Nur bei dem ersten unserer 4 Ausflüge an den Weißensee in Füssen war der Himmel meist bedeckt. Für Landschaftsfotos nicht ideal; also habe ich wie wild Bilder vom Indischen (oder Drüsigen) Springkraut geknipst, die am Südwestende des Sees in dichten Beständen wuchern:
Das vorstehende Bild ist auch als Leserfoto in der Füssener (oder Ostallgäuer) Ausgabe der Allgäuer Zeitung erschienen, und zwar als Illustration zu einem längeren Artikel (leider nicht online verfügbar) über Neophyten (lt. Wikipedia auch "Neobiota" genannt).
Das vorstehende Bild ist auch als Leserfoto in der Füssener (oder Ostallgäuer) Ausgabe der Allgäuer Zeitung erschienen, und zwar als Illustration zu einem längeren Artikel (leider nicht online verfügbar) über Neophyten (lt. Wikipedia auch "Neobiota" genannt).
Donnerstag, 22. September 2011
The Monster and the Mountains
Blick über den Hopfensee (Füssen) auf die Allgäuer Alpen (aufgenommen heute, 22.09.2011).
Textstand vom 22.09.2011
Dienstag, 13. September 2011
Konkurrenzbeobachtung
Zu anderen Webseiten verlinke ich in meinen Einträgen (die ich als "Blotts" bezeichne) sehr häufig. Im Ausnahmefall poste ich auch mal einen Blott, der nichts als Links beinhaltet.
Aber einen ganzen Blott nur über einen einzigen fremden Blott zu machen, ist mir eigentlich zu unkreativ.
Aber einen ganzen Blott nur über einen einzigen fremden Blott zu machen, ist mir eigentlich zu unkreativ.
Freitag, 9. September 2011
Unser Ausflug zur "Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies" (Wieskirche)
Beinahe immer, wenn man eine Beschreibung der "Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies" liest (meist wird die Kirche nur kurz als "Wieskirche" oder "Wies" bezeichnet - hier die Homepage) stößt man auf das Adjektiv "lichtdurchflutet". Das ist in der Tat eine treffende Charakterisierung, wie Sie auf diesen Bildern sehen können:

Mittwoch, 7. September 2011
Der GAU für Schwangau: Namensgeheimnis in Füssener Klosterküche enttarnt!
"Wiggerl" heißt er, so schaut er (jetzt) aus, und ist seit Kurzem das Schwangauer Maskottchen: ein Schwan natürlich, dem man auch sonst auf Bildern, Skulpturen, als Keramik oder in der Heraldik überall begegnet, und natürlich auch als Lebendexemplar auf den vier ganz oder teilweise im Schwangauer Gemeindegebiet gelegenen Seen.
Ein Blogger freilich, welcher sich auch sonst der Entmythologisierung befleißigt (und z. B. festgestellt hat, dass der Heilige Koloman von der Kirche niemals offiziell zur Ehre der Altäre erhoben wurde), darf auch nicht davor zurückschrecken, die werbewirksame Schwangauer Etymologie zu dekonstruieren.
Es geschah am vergangenen Dienstag, nachmittags gegen 16 Uhr. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt ging ich in die ehemalige Küche des Klosters St. Mang in Füssen.
Draußen vor den Fenstern der Füssener Stadtbücherei (welche kürzlich in diese Räumlichkeiten hinein erweitert worden war) plätscherte im barocken Heckengarten der Brunnen der Erkenntnis:

Ein Blogger freilich, welcher sich auch sonst der Entmythologisierung befleißigt (und z. B. festgestellt hat, dass der Heilige Koloman von der Kirche niemals offiziell zur Ehre der Altäre erhoben wurde), darf auch nicht davor zurückschrecken, die werbewirksame Schwangauer Etymologie zu dekonstruieren.
Es geschah am vergangenen Dienstag, nachmittags gegen 16 Uhr. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt ging ich in die ehemalige Küche des Klosters St. Mang in Füssen.
Draußen vor den Fenstern der Füssener Stadtbücherei (welche kürzlich in diese Räumlichkeiten hinein erweitert worden war) plätscherte im barocken Heckengarten der Brunnen der Erkenntnis:
Fun in Füssen
Merkwürdige Dinge gibt es in Füssen zu bestaunen.
Hier kommen z. B. Seelen frisch aus dem Ofen - ob da der Teufel persönlich backt (oder lässt er das lieber seine Großmutter machen, weil es besser schmeckt)?
Und außerdem stellt sich natürlich die Frage, wieso es derartig viele Sünder gibt im Allgäu?
Hier kommen z. B. Seelen frisch aus dem Ofen - ob da der Teufel persönlich backt (oder lässt er das lieber seine Großmutter machen, weil es besser schmeckt)?
Sonntag, 4. September 2011
In Seeg spielt die Musik: 53. Allgäuer Alphornbläsertreffen am Sonntag, 28.08.2011
An die 5000 Besucher bejubeln die Darbietungen der 302 Alphornbläser in Seeg. Riesenapplaus für Massenchor" berichtete Erika Popp für die Allgäuer Zeitung (20.08.2011).
Illustriert ist der online-Artikel mit einem Bild von zwei in Tracht gekleideten Buben, die gerade ein Brötchen verspeisen. Dieses Bild habe auch ich mir nicht entgehen lassen (wobei ich allerdings mit einer starken Zoomvergrößerung arbeiten musste):
Mittwoch, 31. August 2011
Ein Sommersonntag in Seeg im Allgäu
Sonntag, 28. August 2011
Von Füssen im Allgäu komme ich her - Ich muss euch sagen: dort weihnachtet's schon sehr
Woolworth jedenfalls hatte Weihnachten bereits in in dieser Woche eingeläutet - und die Leute haben auch schon fleißig Lebkuchen eingekauft. Man kann ja nie wissen: wenn die EZB schon Schrottanleihen von Griechenland & Co. ankauft, kommt vielleicht morgen schon der schwarze Inflations-Riese?
Samstag, 20. August 2011
Summertime - im Dorf Schwangau
Thematisch anknüpfend an meinem Blott "Schwangau: Des Sommers flammende Farben im Dorf der Königsschlösser" hier einige weitere sommerliche Foto-Impressionen aus Schwangau:
Ernte-Segen:

Frucht-reich:
Ernte-Segen:
Frucht-reich:
Feste feiern in Schwangau: "Dorffest" der Schwanstoaner und Fischerfest der Fischerfreunde
Mittlerweile hat sich das Wetter geändert, aber bis etwa Mitte August war der Sommer suboptimal. Ein Einheimischer klärte uns über das Schwangauer Klima auf: "6 Monate Winter und 6 Monate kalt".
Nun ja, gar so schlimm ist das Wetter hier denn doch nicht, aber die Vereine werden schon wissen, weshalb sie ihre Feste in den August legen. Da jagen sich dann die Termine:
- Den Auftakt machte die Musikkapelle Schwangau; die feierte ihr 195jähriges Jubiläum von Freitag, 05.08.11 bis Sonntag, 07.08.11. Das war eine größere Sache, im Festzelt am Kurhaus, mit Eintritt. Wir haben uns das nur von außen angeschaut.
- Es folgten die "Schwanstoaner", der "Gebirgstrachten und Heimatverein". Die feierten am Freitag, 12.08. und Samstag, 13.08.11.
Samstag, 13. August 2011
Reutte in Tirol: Alte Tradition der Hausbemalung modern fortgeführt
Drei Sehenswürdigkeiten sind dort aufgeführt:
Donnerstag, 11. August 2011
Mittwoch, 10. August 2011
Samstag, 6. August 2011
Sonntag, 31. Juli 2011
Schwangau: Des Sommers flammende Farben im Dorf der Königsschlösser
Flammenblumen heißen diese; bekannter sind sie (jedenfalls kannte ich sie nur) unter ihrer botanischen Bezeichnung "Phlox" (das ist - ein altgriechisches Wort für "Flamme"!). Viele Sorten duften; ich hatte aus meiner Kindheit irgendwie die Vorstellung eingeschleppt, dass diese Blumen giftig seien, das ist aber anscheinend nicht der Fall.
Alpendörfer in Bayern ohne (Balkon- und Fenster-)Blumen? Das wäre wie ..... z. B. Sizilien ohne Agrumen!
Donnerstag, 28. Juli 2011
Entscheidung im Klinikenstreit: Verantwortungsbewusstsein siegt über Verschwendungs-Landrat Fleschhut; Klinik Marktoberdorf wird geschlossen!
Es war eine schwierige Geburt, aber immerhin: im 2. Wahlgang 'fiel noch ein Vertreter des Landkreises Ostallgäu um', d. h. er fiel auf die Seite der Vernunft. Mit 12 zu 6 Stimmen (davon offenbar alle 9 Vertreter aus Kaufbeuren und ) wurde gerade die erforderliche 2/3- Mehrheit erreicht, um die Schließung der Klinik in Marktoberdorf zu beschließen.
Mittwoch, 27. Juli 2011
Bayernblut ist extra gut!
Blutspenden in Bayern hat gewisse Vorteile im Vergleich zu meinen früheren Erfahrungen (die letzte freilich schon im Jahr 2005, danach kam ich wegen der zeitlichen Belastung durch einen weiteren Arbeitsweg nicht mehr dazu):
Samstag, 23. Juli 2011
Donnerstag, 21. Juli 2011
Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren: Landrat Johann Fleschhut verhöhnt die Ostallgäuer Bürgermeister
Johann Fleschhut, Landrat des Kreises Ostallgäu und fiskalisch verantwortungsloser Schutzpatron seines 'Hauptstadthospitals', des Zwergkrankenhauses in Marktoberdorf, hat mit Stefan Bosse, Oberbürgermeister der kreisfreien Stadt Kaufbeuren, eine Regelung über die zukünftige Verlusttragung des kommunalen Gemeinschaftsbetriebes Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren ausgehandelt.
Sie? Sie wissen doch eh' nichts Vernünftiges mit Ihrem Geld anzufangen! Aber die EU, die nimmt Ihnen das schon ab!!
Geld ausgeben ist eine Kunst. Und weil Sie diese Kunst leider nicht beherrschen, nimmt der Staat die Last Ihres Geldes von Ihnen, auf sich - und investiert, was nach Abzug der Verwaltungskosten übrig bleibt, z. B. in Kunst.Da freut man sich doch, wenn man im Dämmerlicht des Waldes so viel Holz zu sehen bekommt, wie hier im Füssener Ortsteil Bad Faulenbach:Gefördert hat den Holzhaufen der Freistaat Bayern, aber nicht nur der: der ganze Kontinent Europa durfte mithelfen - bei der Finanzierung der "Land Art im 'Tal der Sinne' Bad Faulenbach 2006" (nähere Infos auch auf der Webseite von Bad Faulenbach):
Freitag, 8. Juli 2011
Feigheit siegt oder Wie sich die Bürgermeister im Kreis Ostallgäu vom Lobbyismus des Landrats für sein Hauptstadt-Krankenhaus ins Bockshorn jagen ließen
Alea iacta est: die Bürgermeister im Landkreis Ostallgäu haben sich "mit deutlicher Mehrheit für den Erhalt aller fünf Standorte im Klinikverbund Ostallgäu-Kaufbeuren ausgesprochen" berichtet die Allgäuer Zeitung vom 07.07.11 ("Bürgermeister: Alle fünf Kliniken im Ostallgäu sollen erhalten bleiben").
Nach einer "ausgesprochen offenen, umfassenden, ehrlichen und sachlichen Debatte" (heißt wohl: nachdem die Defizit-Gegner vehement gegen die neuerliche Verschleppung einer beherzten Sanierung der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren protestiert hatten), einigte man sich mal wieder auf einen Formelkompromiss:
Nach einer "ausgesprochen offenen, umfassenden, ehrlichen und sachlichen Debatte" (heißt wohl: nachdem die Defizit-Gegner vehement gegen die neuerliche Verschleppung einer beherzten Sanierung der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren protestiert hatten), einigte man sich mal wieder auf einen Formelkompromiss:
Mittwoch, 6. Juli 2011
Seeg im Allgäu: Europa fördert die Erlebnisimkerei. Oder: Wie Politik und Bürokratie ihre Langfinger in die Honigtöpfe der Steuerzahler stecken.
"Landwirtschaftsamt Kempten gibt Leader-Mittel für das Honigdorf Seeg frei" titelte die Allgäuer Zeitung am 05.07.2011 eine erfolgreich verlaufene Subventionsbohrung in Brüssel.
Sonntag, 3. Juli 2011
Edel schwimmen und saunieren: Die Königliche Kristall Therme in Schwangau
Der Wittelsbacher "Märchenkönig" Ludwig der Zweite von Bayern muss, unter mehr oder weniger deutlichen Bezeichnungen, heute für vieles herhalten: touristisch etwa für den "Königswinkel", und, davon abgeleitet, sogar für die Webadresse des vorliegenden Blogs ('kinicounty').
Sportlich war der Kini, in seinen jungen Jahren, bevor ihn ein übermäßiger Genuss von Speis und (Champagner-)Trank einigermaßen kolossal machte. Vor allem war er ein vorzüglicher Schwimmer (weshalb man sich auch wundert, wieso er - und dazu noch an einer seichten Uferstelle - bei Schloss Berg am Starnberger See ertrunken sein soll. Aber, wie gesagt, zu diesem Zeitpunkt war er schon nicht mehr so fit.)
In der Erinnerung der Menschen jedoch bleibt der jugendschöne, träumerisch dreinblickende Monarch, ein Prachtkerl, der auch heute noch Frauen fasziniert, häufig begleitet von Schwänen, wie z. B. auf dieser modernen Darstellung der österreichischen Malerin Michaela Hawel-Wölfe.
Auf dem Fresko seitlich des Eingangs zur Schwangauer Königlichen Kirstall Therme ist der König nicht mehr ganz so jung, eher in der Blüte seiner Mannesjahre dargestellt, in einem Boot gezogen von zwei Schwänen:
Freitag, 1. Juli 2011
König Ludwig Dunkel: der rofl-Cousin des "Märchenkönigs" Ludwig II. von Bayern?
Die Webseite "Globetales" scheint ein (kommerzielles?) Portal für einige professionelle Reiseautoren zu sein; allerdings gibt sie über ihre Hintergründe nichts preis. Diese sind im vorliegenden Zusammenhang ohnehin unwichtig (nur bin ich immer auch gern über den 'background' von Texten informiert); jedenfalls hat hier ein Eric Alexander Hamilton aus Kanada einen sehr langen Text im routinierten Reiseführer-Stil und ~jargon über das Schloss Neuschwanstein und dessen Erbauer König Ludwig II geschrieben.
Donnerstag, 30. Juni 2011
Die bockigen Gärtner des Landkreises Ostallgäu: politischer Interessenfilz im Verwaltungsrat der Ostallgäu-Kliniken
Bislang habe ich die gigantischen Defizite (dieses Jahr werden 9 Mio. Euro Verluste erwartet!) des zu jeweils 50% vom Landkreis Ostallgäu und von der kreisfreien Stadt Kaufbeuren getragenen Kommunalunternehmens "Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren" (Selbstlob auf der Homepage: "Ein Unternehmen mit Zukunft"!) in zwei Blotts behandelt:
- Griechenland im Landkreis Ostallgäu? Landrat Johann Fleschhut und Kreistag: solidarisch pro krankes Klinikwesen - und kontra Steuerzahler vom 15.05.11 ff. und
- "Hochgefährliche Bande im Landkreis Ostallgäu aktiv. Erwartete Schadenshöhe bis zum Jahresende 9 Mio. Euro! " vom 27.05.11 (ebenfalls mit späteren Ergänzungen).
Dienstag, 28. Juni 2011
Cloud Computing war gestern; Schwangau setzt heute auf Cloud Design!
Wenn das kein umfassendes Corporate Design ist:
In Schwangau werden jetzt sogar die Wolkenformationen dem einheitlichen Markenauftritt des Ortes angepasst:
Anmerkung für Ortskenner: Abendlicher Blick vom Ehberg (Kurpark) bei der Königlichen Kristall-Therme nach Westen.
Textstand vom 28.06.2011
In Schwangau werden jetzt sogar die Wolkenformationen dem einheitlichen Markenauftritt des Ortes angepasst:
Anmerkung für Ortskenner: Abendlicher Blick vom Ehberg (Kurpark) bei der Königlichen Kristall-Therme nach Westen.
Textstand vom 28.06.2011
Mittwoch, 22. Juni 2011
Burgstall Frauenstein und 'Marienlust' (Hohenschwangau: Berzenkopf), Fischersteig, Schwansee, Schwanseepark
Der uns aus früheren Blotts wohlbekannte Wanderer Alfred Vogler meint:
"Der Rest der Ruine Frauenstein ist enttäuschend, aber der Weg um den Berzenkopf ist abenteuerlich."
Dennoch wollte ich die Stelle autopsieren, also selbst in Augenschein nehmen.
Hohe Erwartungen an die 'Burgruine Frauenstein' hegten wir von vornherein nicht. Wir wussten, dass es sich um einen sogenannten "Burgstall" handelt und dass die Wikipedia Recht hat, wenn sie über derartige Stellen schreibt:
"In der Regel sind nur noch Bodenformen wie Gräben oder Erdwälle oberirdisch erkennbar. Das heißt, dass Burgställe nur noch als Geländeunebenheiten oder gar nur in Luftbildaufnahmen erkennbar sind."
In der Tat ist auch beim Burgstall Frauenstein (hier der Wikipedia-Eintrag dazu) nur mehr ein Graben zu erkennen; der allerdings noch sehr gut:
"Der Rest der Ruine Frauenstein ist enttäuschend, aber der Weg um den Berzenkopf ist abenteuerlich."
Dennoch wollte ich die Stelle autopsieren, also selbst in Augenschein nehmen.
Hohe Erwartungen an die 'Burgruine Frauenstein' hegten wir von vornherein nicht. Wir wussten, dass es sich um einen sogenannten "Burgstall" handelt und dass die Wikipedia Recht hat, wenn sie über derartige Stellen schreibt:
"In der Regel sind nur noch Bodenformen wie Gräben oder Erdwälle oberirdisch erkennbar. Das heißt, dass Burgställe nur noch als Geländeunebenheiten oder gar nur in Luftbildaufnahmen erkennbar sind."
In der Tat ist auch beim Burgstall Frauenstein (hier der Wikipedia-Eintrag dazu) nur mehr ein Graben zu erkennen; der allerdings noch sehr gut:
Sonntag, 12. Juni 2011
Live aus Schwangau: Kreuz-Feuer am Tegelberg zum 125. Todestag König Ludwig des II. von Bayern
Das Kreuz am Gebirge:
Und mad king Ludwig II ist höchstselber dabei: schauen Sie nur rechts, seine glühenden Augen! (Wenn Sie das Bild mit Rechtsklick vergrößern, wird seine Majestät große Augen machen!)
Und mad king Ludwig II ist höchstselber dabei: schauen Sie nur rechts, seine glühenden Augen! (Wenn Sie das Bild mit Rechtsklick vergrößern, wird seine Majestät große Augen machen!)
Sonntag, 5. Juni 2011
Medizinhistorische Sensation im Museum der Stadt Füssen: Nichtinvasive Laser-Chirurgie am Gehirn schon im 18. Jahrhundert!
Erstaunlich, dass offenbar noch niemand bemerkt hat, was auf diesem Barockgemälde abgebildet wird. Da musste erst ein ausgewiesener Medizinflachmann wie ich kommen, um die treffliche Diagnose zu stellen: Laseroperation, völlig eindeutig:
Schon damals fiel den Menschen das Lernen nicht leicht, aber man biss sich halt durch:
Schon damals fiel den Menschen das Lernen nicht leicht, aber man biss sich halt durch:
Samstag, 4. Juni 2011
Der Füssen-Voyeur
Sie erinnern sich sicherlich an unsere Wanderung über den Füssener Kalvarienberg, von welchem man Füssen in der Tiefe sieht.
Näher dran, direkt auf einem Bergsporn über der Stadt, liegt das "Hohe Schloss".
Von dort ist Füssen fast mit den Füßen zu fassen (was man virtuell auch in diesem Internet-Stadtbummel tun kann),
Näher dran, direkt auf einem Bergsporn über der Stadt, liegt das "Hohe Schloss".
Von dort ist Füssen fast mit den Füßen zu fassen (was man virtuell auch in diesem Internet-Stadtbummel tun kann),
Donnerstag, 2. Juni 2011
Vatertagsausflug zur Motte von Seeg
Theo muss gar nicht nach Lodz fahren, denn auch in dem Allgäu-Dorf Seeg, wo Theo wohnt, ist richtig was los. Um Pfingsten herum veranstaltet dort der Verein Harmoniemusik Seeg e. V. im beheizten (war heute auch verdammt nötig!) Festzelt Seeg ein Blasmusikfestival.
Dieses Festival, oder vielmehr die Werbung dafür, hatte uns am heutigen Vatertag angelockt.
Doch in Seeg hat uns eine Motte vom Bahnhof weg gelockt - in den Seeger Ortsteil Burk.
Auf dem Weg dorthin begegneten wir einer Rarität, die einst für die fürstlichen Wunderkammern begehrt war: dem mythischen Einhorn:
So waren wir schon im Mittelalter angekommen, bevor wir noch die Motte erreichten.
Dieses Festival, oder vielmehr die Werbung dafür, hatte uns am heutigen Vatertag angelockt.
Doch in Seeg hat uns eine Motte vom Bahnhof weg gelockt - in den Seeger Ortsteil Burk.
Auf dem Weg dorthin begegneten wir einer Rarität, die einst für die fürstlichen Wunderkammern begehrt war: dem mythischen Einhorn:
So waren wir schon im Mittelalter angekommen, bevor wir noch die Motte erreichten.
Freitag, 27. Mai 2011
Hochgefährliche Bande im Landkreis Ostallgäu aktiv. Erwartete Schadenshöhe bis zum Jahresende 9 Mio. Euro!
Im Landkreis Ostallgäu treibt eine Gang ihr Unwesen.
Bandenmitglieder sind anscheinend alle im Kreistag vertretenen politischen Parteien, und sogar die Freien Wähler, von denen ich noch am ehesten eine Vertretung der Bürgerinteressen erwartet hätte. Nur die Freien Wähler in der kreisfreien Stadt Kaufbeuren haben aufgemuckt (und mussten dafür von dem Krankenhaus'paten' Landrat Johann Fleschhut harte Kritik einstecken); ansonsten berichtet die Zeitung nichts darüber, dass sich die eine oder andere Partei gegen Partikularinteressen für eine schmerzhafte Sanierung des hiesigen Krankenhauswesens eingesetzt hätte.)
Die Mitglieder der organisierten Geldvernichtung haben sich auf das Verbrennen von Steuergeldern spezialisiert.
Bandenmitglieder sind anscheinend alle im Kreistag vertretenen politischen Parteien, und sogar die Freien Wähler, von denen ich noch am ehesten eine Vertretung der Bürgerinteressen erwartet hätte. Nur die Freien Wähler in der kreisfreien Stadt Kaufbeuren haben aufgemuckt (und mussten dafür von dem Krankenhaus'paten' Landrat Johann Fleschhut harte Kritik einstecken); ansonsten berichtet die Zeitung nichts darüber, dass sich die eine oder andere Partei gegen Partikularinteressen für eine schmerzhafte Sanierung des hiesigen Krankenhauswesens eingesetzt hätte.)
Die Mitglieder der organisierten Geldvernichtung haben sich auf das Verbrennen von Steuergeldern spezialisiert.
Dienstag, 24. Mai 2011
Alpenrosenweg Schwangau - Füssen
Meran hat zwei Kurpromenaden:
Unsere Sommerpromenade ist der Alpenrosenweg. Südlich des Schwansees am Nordabhang jenes Bergzuges gelegen, welcher den Alpsee vom Schwansee trennt, erfreut sich der Wanderer an warmen Tagen (also z. B. wir heute) des kühlenden Schattens von Berggrat und Bäumen. (Während der Weg über den Kalvarienberg einen Höhenunterschied von - schätze ich - 100 m zu überwindet, ist der Alpenrosenweg bis auf den nicht sehr hohen An- und Abstieg auch beinahe so tischeben wie eine Kurpromenade. Was uns, da wir ohnehin nicht sehr sportlich und momentan auch nicht besonders fit sind, sehr gelegen kam.)
- auf der Winterpromenade sollen die Kurgäste möglichst viel Sonne tanken können, deshalb öffnet sie sich nach Süden
- im Sommer dagegen ist die heiße Sonneneinstrahlung unerwünscht; deshalb öffnet sich die Sommerpromenade nach Norden
Unsere Sommerpromenade ist der Alpenrosenweg. Südlich des Schwansees am Nordabhang jenes Bergzuges gelegen, welcher den Alpsee vom Schwansee trennt, erfreut sich der Wanderer an warmen Tagen (also z. B. wir heute) des kühlenden Schattens von Berggrat und Bäumen. (Während der Weg über den Kalvarienberg einen Höhenunterschied von - schätze ich - 100 m zu überwindet, ist der Alpenrosenweg bis auf den nicht sehr hohen An- und Abstieg auch beinahe so tischeben wie eine Kurpromenade. Was uns, da wir ohnehin nicht sehr sportlich und momentan auch nicht besonders fit sind, sehr gelegen kam.)
Das zehnfach vergrößernde Zoom wirft einen Blick zurück auf Schwangau an den Gestaden des (sich nach den letzten Regenfällen nun wieder rascher füllenden) Forggensees. Vom dortigen Rathaus aus waren wir mit dem Linienbus in den Ortsteil Hohenschwangau gefahren und hatten unsere heutige Wanderung beim Schloß Hohenschwangau begonnen.
Für ein kurzes Stück folgt der Weg dem Rundweg um den Alpsee, den ich schon früher vorgestellt hatte.
Sonntag, 15. Mai 2011
Griechenland im Landkreis Ostallgäu? Landrat Johann Fleschhut und Kreistag: solidarisch pro krankes Klinikwesen - und kontra Steuerzahler
Politiker brauchen Wählerstimmen, Journalisten zahlende Leser ihrer Medien. Auch Redakteure einer Heimatzeitung müssen Politiker sein wenn sie vermeiden wollen, dass ihnen die Leser weglaufen.
So schickt Hermann König, Redaktionsleiter der Allgäuer Zeitung, in der Druckausgabe (im Gratisbereich ist der nicht online) vom 14.05.2011 seines Kommentar "Ohne Einschnitte geht's nicht" seiner Meinungsäußerung über die notwendige Reform der Krankenhausstrukturen im Landkreis Ostallgäu sehr geschickt die Darstellung einer schon - erfolgreich - abgeschlossenen Operation gleicher Art im Landkreis Oberallgäu voraus:
"Wer Krankenhäuser schließen will, muss mit heftigen Reaktionen rechnen. ..... Gebhard Kaiser, Landrat im Oberallgäu, hat entsprechend leidvolle Erfahrungen hinter sich. Er musste - bis in den privaten Bereich hinein - mit teilweise üblen Anfeindungen leben. Doch er blieb standhaft ..... . Heute gilt die Krankenhausreform im Oberallgäu als vorbildlich. Es wurden Häuser geschlossen und es wurde medizinisch kräftig umstrukturiert. ..... die medizinische Versorgung ist sehr gut und die Kosten wurden enorm reduziert. Das Oberallgäu kann sich seine Krankenhäuser heute leisten und deckt ..... ein weit größeres Versorgungsspektrum als vorher ab."
Der Landkreis Ostallgäu (ca. 134.000 Einwohner) leistet sich, gemeinsam mit der kreisfreien Stadt Kaufbeuren, schon seit Jahren ein skandalös unwirtschaftliches Krankenhauswesen mit gigantischen Defiziten.
So schickt Hermann König, Redaktionsleiter der Allgäuer Zeitung, in der Druckausgabe (im Gratisbereich ist der nicht online) vom 14.05.2011 seines Kommentar "Ohne Einschnitte geht's nicht" seiner Meinungsäußerung über die notwendige Reform der Krankenhausstrukturen im Landkreis Ostallgäu sehr geschickt die Darstellung einer schon - erfolgreich - abgeschlossenen Operation gleicher Art im Landkreis Oberallgäu voraus:
"Wer Krankenhäuser schließen will, muss mit heftigen Reaktionen rechnen. ..... Gebhard Kaiser, Landrat im Oberallgäu, hat entsprechend leidvolle Erfahrungen hinter sich. Er musste - bis in den privaten Bereich hinein - mit teilweise üblen Anfeindungen leben. Doch er blieb standhaft ..... . Heute gilt die Krankenhausreform im Oberallgäu als vorbildlich. Es wurden Häuser geschlossen und es wurde medizinisch kräftig umstrukturiert. ..... die medizinische Versorgung ist sehr gut und die Kosten wurden enorm reduziert. Das Oberallgäu kann sich seine Krankenhäuser heute leisten und deckt ..... ein weit größeres Versorgungsspektrum als vorher ab."
Der Landkreis Ostallgäu (ca. 134.000 Einwohner) leistet sich, gemeinsam mit der kreisfreien Stadt Kaufbeuren, schon seit Jahren ein skandalös unwirtschaftliches Krankenhauswesen mit gigantischen Defiziten.
Mittwoch, 11. Mai 2011
Kalvarienberg: Wo Füssen dem Wanderer zu Füßen liegt
Mit 950 Metern ist die Wasserkuppe in der Rhön Hessens höchster Berg. In jüngeren Jahren, als wir noch in Frankfurt am Main, und später in Wächtersbach wohnten, haben wir ihn oft von Gersfeld aus bestiegen. Aber jetzt, im hohen mittleren Alter, haben wir hier in Schwangau sogar einen noch höheren Berg erklommen: den Kalvarienberg östlich von Füssen (zu Begriff und Konzept der Kalvarienberge allgemein vgl. Wikipedia-Stichwort). Der ist sogar 953 m hoch!
Auch abgesehen von der beinahe gleichen Höhe gibt es eine interessante Gemeinsamkeit: beide Berge wurden einst (bzw. die Wasserkuppe wird - für Schafe - noch) als Viehweide genutzt.
"Der Name „Wasserkuppe“ wird trotz des Quellenreichtums am Berg nicht auf das Wort Wassermittelhochdeutsche Wort sondern auf das „Wass“ zurückgeführt, das einen Weideplatz bezeichnet" weiß die Wikipedia, und über den Kalvarienberg berichtet die Füssenerin Elisabeth Wintergerster auf Ihrer Webseite "Mythologie-Atlas":
"Davor hieß der Kalvarienberg 'Hutlerberg' und war die städtische Viehweide."
(Das kann man auf einer Aufnahme von 1857, die allerdings die Marienkapelle auf halber Höhe des Kreuzweges zeigt, nachvollziehen; auch dort ist die Umgebung heute bewaldet.)
Natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen den beiden Bergen:
Eine Plattform auf dem Berggipfel bietet zwei Bänke und drei Kreuze ....

... aber zuvor kommt man, auf einer Seite der Treppe zur Plattform hoch gehend, an einer (wohl angepflanzten) Gruppe von Enzianblüten vorbei.
Auch abgesehen von der beinahe gleichen Höhe gibt es eine interessante Gemeinsamkeit: beide Berge wurden einst (bzw. die Wasserkuppe wird - für Schafe - noch) als Viehweide genutzt.
"Der Name „Wasserkuppe“ wird trotz des Quellenreichtums am Berg nicht auf das Wort Wassermittelhochdeutsche Wort sondern auf das „Wass“ zurückgeführt, das einen Weideplatz bezeichnet" weiß die Wikipedia, und über den Kalvarienberg berichtet die Füssenerin Elisabeth Wintergerster auf Ihrer Webseite "Mythologie-Atlas":
"Davor hieß der Kalvarienberg 'Hutlerberg' und war die städtische Viehweide."
(Das kann man auf einer Aufnahme von 1857, die allerdings die Marienkapelle auf halber Höhe des Kreuzweges zeigt, nachvollziehen; auch dort ist die Umgebung heute bewaldet.)
Natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen den beiden Bergen:
- der Kalvarienberg besteht aus bröckeligem Kalkstein (auf mindestens einem der Zugangswege warnt ein Hinweisschild vor Steinschlaggefahr, wie wir das aus der Pöllatschlucht schon kannten); die Wasserkuppe ist aus vulkanischen Gesteinen aufgebaut.
- Und ein weiterer kleiner Unterschied, der aber nur Wanderer interessieren muss: Gersfeld liegt knapp 500 m über dem Meeresspiegel, Schwangau etwa 800 m.
Eine Plattform auf dem Berggipfel bietet zwei Bänke und drei Kreuze ....
... aber zuvor kommt man, auf einer Seite der Treppe zur Plattform hoch gehend, an einer (wohl angepflanzten) Gruppe von Enzianblüten vorbei.
Sonntag, 1. Mai 2011
Blogs aus bzw. über Schwangau, Füssen, Königswinkel und Umgebung
Dies wird ein recht prosaischer, und voraussichtlich bildlos bleibender Blog-Eintrag, in dem es mir einfach darum geht, Links zu anderen lokalen Blogs zu setzen.
Sollten (was allerdings eher unwahrscheinlich ist) anderenorts Blogs existieren, die sich dauerhaft (also nicht nur in einzelnen Beiträgen) mit der hiesigen Gegend beschäftigen, werde ich auch diese hier eintragen.
Für mich selbst könnte ich mich damit begnügen, solche Links in den Lesezeichen (Favoriten) des Browsers abzuspeichern.
Mittwoch, 27. April 2011
Primavera nella Baviera, Springtime in Bavaria, printemps en Baviere, Frühling in: Schwangau!
"Osterhalde" heißt eine Gasse in Schwangau, die auf den Ehberg hinaufführt. Dieser 'Hügelrücken' (der ungefähr parallel zum Alpenrand verläuft und der zwar nur geschätzt 10 - 20 m über Ortshöhe 'aufragt', aber doch hier und da schöne Ausblicke auf die Alpen - Tegelberg, Säuling usw. - sowie auf die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau bietet) wird größtenteils vom Kurpark eingenommen. Der Südhang ist jedoch teilweise bebaut.
Eine der Gassen die vom Dorf auf diesen Südhang hochführen, heißt Osterhalde, und von dem prachtvoll bepflanzten Garten des Hauses Nr. 2 habe ich heute diese Aufnahmen gemacht.
Motto: Des Blühens ist kein Ende!
Eine angenehme Vorstellung, etwa im Schein der Abendsonne auf dieser Bank zu sitzen, ein Glas Wein zu trinken, ein Buch zu lesen.
Eine der Gassen die vom Dorf auf diesen Südhang hochführen, heißt Osterhalde, und von dem prachtvoll bepflanzten Garten des Hauses Nr. 2 habe ich heute diese Aufnahmen gemacht.
Motto: Des Blühens ist kein Ende!
Eine angenehme Vorstellung, etwa im Schein der Abendsonne auf dieser Bank zu sitzen, ein Glas Wein zu trinken, ein Buch zu lesen.
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