Donnerstag, 22. September 2011

The Monster and the Mountains


Blick über den Hopfensee (Füssen) auf die Allgäuer Alpen (aufgenommen heute, 22.09.2011).


Textstand vom 22.09.2011

Dienstag, 13. September 2011

Konkurrenzbeobachtung

Zu anderen Webseiten verlinke ich in meinen Einträgen (die ich als "Blotts" bezeichne) sehr häufig. Im Ausnahmefall poste ich auch mal einen Blott, der nichts als Links beinhaltet.
Aber einen ganzen Blott nur über einen einzigen fremden Blott zu machen, ist mir eigentlich zu unkreativ.

Freitag, 9. September 2011

Unser Ausflug zur "Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies" (Wieskirche)

 Beinahe immer, wenn man eine Beschreibung der "Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies" liest (meist wird die Kirche nur kurz als "Wieskirche" oder "Wies" bezeichnet - hier die Homepage) stößt man auf das Adjektiv "lichtdurchflutet". Das ist in der Tat eine treffende Charakterisierung, wie Sie auf diesen Bildern sehen können:


Mittwoch, 7. September 2011

Der GAU für Schwangau: Namensgeheimnis in Füssener Klosterküche enttarnt!

"Wiggerl" heißt er, so schaut er (jetzt) aus, und ist seit Kurzem das Schwangauer Maskottchen: ein Schwan natürlich, dem man auch sonst auf Bildern, Skulpturen, als Keramik oder in der Heraldik überall begegnet, und natürlich auch als Lebendexemplar auf den vier ganz oder teilweise im Schwangauer Gemeindegebiet gelegenen Seen.

Ein Blogger freilich, welcher sich auch sonst der Entmythologisierung befleißigt (und z. B. festgestellt hat, dass der Heilige Koloman von der Kirche niemals offiziell zur Ehre der Altäre erhoben wurde), darf auch nicht davor zurückschrecken, die werbewirksame Schwangauer Etymologie zu dekonstruieren.

Es geschah am vergangenen Dienstag, nachmittags gegen 16 Uhr. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt ging ich in die ehemalige Küche des Klosters St. Mang in Füssen.
Draußen vor den Fenstern der Füssener Stadtbücherei (welche kürzlich in diese Räumlichkeiten hinein erweitert worden war) plätscherte im barocken Heckengarten der Brunnen der Erkenntnis:


Fun in Füssen

Merkwürdige Dinge gibt es in Füssen zu bestaunen.

Hier kommen z. B. Seelen frisch aus dem Ofen - ob da der Teufel persönlich backt (oder lässt er das lieber seine Großmutter machen, weil es besser schmeckt)?
Und außerdem stellt sich natürlich die Frage, wieso es derartig viele Sünder gibt im Allgäu?

Sonntag, 4. September 2011

In Seeg spielt die Musik: 53. Allgäuer Alphornbläsertreffen am Sonntag, 28.08.2011





An die 5000 Besucher bejubeln die Darbietungen der 302 Alphornbläser in Seeg. Riesenapplaus für Massenchor" berichtete Erika Popp für die Allgäuer Zeitung (20.08.2011).

Illustriert ist der online-Artikel mit einem Bild von zwei in Tracht gekleideten Buben, die gerade ein Brötchen verspeisen. Dieses Bild habe auch ich mir nicht entgehen lassen (wobei ich allerdings mit einer starken Zoomvergrößerung arbeiten musste):



Mittwoch, 31. August 2011

Ein Sommersonntag in Seeg im Allgäu

Gegen die sengende Sonne gut behütet fuhren wir am vergangenen Sonntag nach - nein: nicht nach Epsom zum Hutderby, sondern nach Seeg im Allgäu zum Alphornblasen.

Sonntag, 28. August 2011

Von Füssen im Allgäu komme ich her - Ich muss euch sagen: dort weihnachtet's schon sehr


Woolworth jedenfalls hatte Weihnachten bereits in in dieser Woche eingeläutet - und die Leute haben auch schon fleißig Lebkuchen eingekauft. Man kann ja nie wissen: wenn die EZB schon Schrottanleihen von Griechenland & Co. ankauft, kommt vielleicht morgen schon der schwarze Inflations-Riese?


Samstag, 20. August 2011

Summertime - im Dorf Schwangau

Thematisch anknüpfend an meinem Blott "Schwangau: Des Sommers flammende Farben im Dorf der Königsschlösser" hier einige weitere sommerliche Foto-Impressionen aus Schwangau:

 Ernte-Segen:

 Frucht-reich:

Feste feiern in Schwangau: "Dorffest" der Schwanstoaner und Fischerfest der Fischerfreunde

 
Mittlerweile hat sich das Wetter geändert, aber bis etwa Mitte August war der Sommer suboptimal. Ein Einheimischer klärte uns über das Schwangauer Klima auf: "6 Monate Winter und 6 Monate kalt".

Nun ja, gar so schlimm ist das Wetter hier denn doch nicht, aber die Vereine werden schon wissen, weshalb sie ihre Feste in den August legen. Da jagen sich dann die Termine:
  • Den Auftakt machte die Musikkapelle Schwangau; die feierte ihr 195jähriges Jubiläum von Freitag, 05.08.11 bis Sonntag, 07.08.11. Das war eine größere Sache, im Festzelt am Kurhaus, mit Eintritt. Wir haben uns das nur von außen angeschaut.
  • Es folgten die "Schwanstoaner", der "Gebirgstrachten und Heimatverein". Die feierten am Freitag, 12.08. und Samstag, 13.08.11.

Samstag, 13. August 2011

Reutte in Tirol: Alte Tradition der Hausbemalung modern fortgeführt

"Reutte, Österreich, hat nur wenige Sehenswürdigkeiten zu bieten und ist dennoch für so manche Überraschung gut" heißt es in dem Online-Reiseführer "Tripwolf".
Drei Sehenswürdigkeiten sind dort aufgeführt:

Sonntag, 31. Juli 2011

Schwangau: Des Sommers flammende Farben im Dorf der Königsschlösser

Flammenblumen heißen diese; bekannter sind sie (jedenfalls kannte ich sie nur) unter ihrer botanischen Bezeichnung "Phlox" (das ist - ein altgriechisches Wort für "Flamme"!). Viele Sorten duften; ich hatte aus meiner Kindheit irgendwie die Vorstellung eingeschleppt, dass diese Blumen giftig seien, das ist aber anscheinend nicht der Fall.


















Alpendörfer in Bayern ohne (Balkon- und Fenster-)Blumen? Das wäre wie ..... z. B. Sizilien ohne Agrumen!

Donnerstag, 28. Juli 2011

Entscheidung im Klinikenstreit: Verantwortungsbewusstsein siegt über Verschwendungs-Landrat Fleschhut; Klinik Marktoberdorf wird geschlossen!

Es war eine schwierige Geburt, aber immerhin: im 2. Wahlgang 'fiel noch ein Vertreter des Landkreises Ostallgäu um', d. h. er fiel auf die Seite der Vernunft. Mit 12 zu 6 Stimmen (davon offenbar alle 9 Vertreter aus Kaufbeuren und ) wurde gerade die erforderliche 2/3- Mehrheit erreicht, um die Schließung der Klinik in Marktoberdorf zu beschließen.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Bayernblut ist extra gut!

Blutspenden in Bayern hat gewisse Vorteile im Vergleich zu meinen früheren Erfahrungen (die letzte freilich schon im Jahr 2005, danach kam ich wegen der zeitlichen Belastung durch einen weiteren Arbeitsweg nicht mehr dazu):

Donnerstag, 21. Juli 2011

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren: Landrat Johann Fleschhut verhöhnt die Ostallgäuer Bürgermeister

Johann Fleschhut, Landrat des Kreises Ostallgäu und fiskalisch verantwortungsloser Schutzpatron seines 'Hauptstadthospitals', des Zwergkrankenhauses in Marktoberdorf, hat mit Stefan Bosse, Oberbürgermeister der kreisfreien Stadt Kaufbeuren, eine Regelung über die zukünftige Verlusttragung des kommunalen Gemeinschaftsbetriebes Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren ausgehandelt.

Sie? Sie wissen doch eh' nichts Vernünftiges mit Ihrem Geld anzufangen! Aber die EU, die nimmt Ihnen das schon ab!!

 
 

Geld ausgeben ist eine Kunst. Und weil Sie diese Kunst leider nicht beherrschen, nimmt der Staat die Last Ihres Geldes von Ihnen, auf sich - und investiert, was nach Abzug der Verwaltungskosten übrig bleibt, z. B. in Kunst.Da freut man sich doch, wenn man im Dämmerlicht des Waldes so viel Holz zu sehen bekommt, wie hier im Füssener Ortsteil Bad Faulenbach:


Gefördert hat den Holzhaufen der Freistaat Bayern, aber nicht nur der: der ganze Kontinent Europa durfte mithelfen - bei der Finanzierung der "Land Art im 'Tal der Sinne' Bad Faulenbach 2006" (nähere Infos auch auf der Webseite von Bad Faulenbach):

Freitag, 8. Juli 2011

Feigheit siegt oder Wie sich die Bürgermeister im Kreis Ostallgäu vom Lobbyismus des Landrats für sein Hauptstadt-Krankenhaus ins Bockshorn jagen ließen

Alea iacta est: die Bürgermeister im Landkreis Ostallgäu haben sich "mit deutlicher Mehrheit für den Erhalt aller fünf Standorte im Klinikverbund Ostallgäu-Kaufbeuren ausgesprochen" berichtet die Allgäuer Zeitung vom 07.07.11 ("Bürgermeister: Alle fünf Kliniken im Ostallgäu sollen erhalten bleiben").
Nach einer "ausgesprochen offenen, umfassenden, ehrlichen und sachlichen Debatte" (heißt wohl: nachdem die Defizit-Gegner vehement gegen die neuerliche Verschleppung einer beherzten Sanierung der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren protestiert hatten), einigte man sich mal wieder auf einen Formelkompromiss:

Sonntag, 3. Juli 2011

Edel schwimmen und saunieren: Die Königliche Kristall Therme in Schwangau



Der Wittelsbacher "Märchenkönig" Ludwig der Zweite von Bayern muss, unter mehr oder weniger deutlichen Bezeichnungen, heute für vieles herhalten: touristisch etwa für den "Königswinkel", und, davon abgeleitet, sogar für die Webadresse des vorliegenden Blogs ('kinicounty').


Sportlich war der Kini, in seinen jungen Jahren,  bevor ihn ein übermäßiger Genuss von Speis und (Champagner-)Trank einigermaßen kolossal machte. Vor allem war er ein vorzüglicher Schwimmer (weshalb man sich auch wundert, wieso er - und dazu noch an einer seichten Uferstelle - bei Schloss Berg am Starnberger See ertrunken sein soll. Aber, wie gesagt, zu diesem Zeitpunkt war er schon nicht mehr so fit.)
In der Erinnerung der Menschen jedoch bleibt der jugendschöne, träumerisch dreinblickende Monarch, ein Prachtkerl, der auch heute noch Frauen fasziniert, häufig begleitet von Schwänen, wie z. B. auf dieser modernen Darstellung der österreichischen Malerin Michaela Hawel-Wölfe.

Auf dem Fresko seitlich des Eingangs zur Schwangauer Königlichen Kirstall Therme ist der König nicht mehr ganz so jung, eher in der Blüte seiner Mannesjahre dargestellt, in einem Boot gezogen von zwei Schwänen:

Freitag, 1. Juli 2011

König Ludwig Dunkel: der rofl-Cousin des "Märchenkönigs" Ludwig II. von Bayern?

Die Webseite "Globetales" scheint ein (kommerzielles?) Portal für einige professionelle Reiseautoren zu sein; allerdings gibt sie über ihre Hintergründe nichts preis. Diese sind im vorliegenden Zusammenhang ohnehin unwichtig (nur bin ich immer auch gern über den 'background' von Texten informiert); jedenfalls hat hier ein Eric Alexander Hamilton aus Kanada einen sehr langen Text im routinierten Reiseführer-Stil und ~jargon über das Schloss Neuschwanstein und dessen Erbauer König Ludwig II geschrieben.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Die bockigen Gärtner des Landkreises Ostallgäu: politischer Interessenfilz im Verwaltungsrat der Ostallgäu-Kliniken

 Bislang habe ich die gigantischen Defizite (dieses Jahr werden 9 Mio. Euro Verluste erwartet!) des zu jeweils 50% vom Landkreis Ostallgäu und von der kreisfreien Stadt Kaufbeuren getragenen Kommunalunternehmens "Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren" (Selbstlob auf der Homepage: "Ein Unternehmen mit Zukunft"!) in zwei Blotts behandelt: