Donnerstag, 16. Februar 2012

Krankenhausstruktur im Landkreis Ostallgäu: Bürgerbegehren gewinnt gegen Ratsbegehren; Verlierer sind - die Bürger!

Über die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der (5) öffentlichen Kliniken in der Stadt Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu, die vom Landkreis und der kreisfreien Stadt gemeinsam betrieben werden und an denen beide Partner mit jeweils 50% beteiligt sind, hatte ich bereits mehrfach berichtet bzw. die im Verbund der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren stattfindende enorme Steuergeldverbrennung kritisch kommentiert.

Samstag, 4. Februar 2012

Huch - es gibt ja doch einen Winter im Allgäu?

 

Angesichts der (verhältnismäßig) "milden" Temperaturen im Nov./Dez. 2011 (und bis in den Januar 2012 hinein) hatte ich den Winter eigentlich schon abgeschrieben.

Donnerstag, 2. Februar 2012

Augsburg, 31.01.2012

Im Prinzip sollte es ein Einkaufsbummel sein, doch bringe ich für einen solchen wenig Geduld mit (es sei denn, ich bummele durch Buchantiquariate oder Buchläden - oder über schöne Flohmärkte).
Außerdem brauchte ich nichts, und als Konsument bin ich (Bücher wiederum ausgenommen) ausgesprochen bedarfsorientiert.

Also flugs aus der Einkaufsmeile der Bürgermeister-Fischer-Straße seitwärts geschlagen durch die Philippine-Welser-Str. zum Rathausplatz. Der ist auch nicht mehr das, was er (bis zum 2. Weltkrieg) mal war: erst ein britischer Bombenangriff hat die Alte Börse beseitigt und uns, bzw. den Augsburgern, dadurch diesen schönen großen Platz geschenkt. Den wollte man später wieder vollstellen (Stadtväter haben wohl überwiegend ein horror vacui), aber zum Glück haben sich die Augsburger erfolgreich dagegen gewehrt (zur Platzgeschichte vgl. neben dem oben verlinkten Wikipedia-Eintrag auch das einschlägige Stichwort im Augsburger Stadtwiki).
(Dem Inneren des Rathauses war die Bombardierung weniger zuträglich: da ging einiges an historischer Ausstattung hopps.)

Das Rathaus und der Perlachturm, beide am Vorabend bzw. in den Anfangsjahren des 30jährigen Krieges erbaut, bieten (nicht zuletzt auch dank des vergrößerten Rathausplatzes) einen außerordentlich imposanten Anblick.

Samstag, 31. Dezember 2011

In Schwangau steht ein Schlossbräuhaus .....

..... nein: ein "Schlossbrauhaus" heißt das Ding hier bei uns.
Alles fließt - in der Gastronomie sowieso. Deshalb können wir nun in Schwangau ein bekanntes Lied ("Die Zeiten sind vorüber ..., wo einst 'ne Kirche gestanden, steht heut 'ne Brauerei")  abwandeln:
Die Zeiten sind vorüber, die Zeiten sind vorbei,
Wo einst ein Kurhaus gestanden
 
steht heut 'ne Brauerei:

Neujahranblasen der Musikkapelle Schwangau

Am Silvester jeden Jahres zieht die (traditionsreiche) Musikkapelle Schwangau durch die Gemeinde (seit??).
Von Zeit zu Zeit macht sie halt und bringt ein Ständchen (während der Nachwuchs in den Häusern sammeln geht): "Neujahranblasen" nennt sich das. Ein netter Brauch!
Hier zwei Erinnerungsfotos, heute von unserem Balkon aufgenommen:


Montag, 26. Dezember 2011

Adventsbesuch im Swarovski-Freizeitpark KRISTALLWELTEN in Wattens, Tirol

 

Wir hätten problemlos 3 Stunden in den unterirdischen Kammern der Swarovski Kristallwelten verbringen können. Eine Vielzahl von leuchtenden Figuren usw. war zu bestaunen, und die zu fotografieren, war schwierig: ständig wechselten Farben und Intensität der Beleuchtung, und viele Objekte bewegten sich auch noch.
So sind nur einige Schnappschüsse entstanden, die den Zauber jener Licht-Reiche nur unzulänglich einfangen konnten, und durch die letzten Säle sind wir nur noch durchgehastet.

Sonntag, 25. Dezember 2011

"Rattenberger Advent": Der Weihnachtsmarkt in der Glasstadt Rattenberg (Tirol)

Blick in die Auslagen eines Kunsthandwerksladens
 Licht ist kostbar in Rattenberg: stellenweise scheint drei Monate im Jahr keine Sonne in die Stadt. Die ist ohnehin schon die kleinste Stadt Österreichs (lt. Gemeindewebseite; die Wikipedia schreibt präziser: "Mit 0,11 km² ist sie flächenmäßig die kleinste Gemeinde Tirols und mit 405 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) die kleinste Stadtgemeinde Österreichs.")
Man hatte sogar schon geplant, die Altstadt über ein Spiegelsystem mit Licht zu versorgen (vgl. Spiegel-Bericht 2005); dieses Projekt ist aber wohl an finanziellen und/oder technischen Schwierigkeiten gescheitert (vgl. STERN 2007).

Sonntag, 11. Dezember 2011

Samstag, 10. Dezember 2011

Nikolausmarkt in Füssen

Ist ja nicht wie bei armen Leuten, in Füssen. Da gibt es nicht nur einen Weihnachtsmarkt, sondern gleich drei: zwei heißen "Adventsmarkt", und einer Nikolausmarkt.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Lebkuchen-Neuschwanstein / Gingerbread-Castle

"Schloss Neuschwanstein aus 15 Kilo Teig, 30 Kilo Zucker, 120 Eiern". Unter dieser Überschrift berichtete (mit zahlreichen Bildern) die Allgäuer Zeitung (im Teil "Allgäu-Rundschau") am 08.12.2011 (also heute) über ein Projekt des Deutschkurses an der Courtland High School im Kreis (County) Spotsylvania in dem US-Bundesstaat Virginia. (Ob und ggf. in welcher Gemeinde des Kreises sie liegt, konnte ich nicht herausfinden; vielleicht gibt es dort keine administrative Unterteilung nach Gemeinden?).

Dienstag, 29. November 2011

Drei Sterne für den Weihnachtsmarkt in Halblech, Ortsteil Trauchgau


Drei Sterne vergebe ich für den diesjährigen, den 11., Trauchgauer Weihnachtsmarkt, der am vergangen Sonntag (27.11.11) in der Gemeinde Halblech (Wikipedia-Eintrag) im Ortsteil Trauchgau stattfand.
Das ist die Art von Weihnachtsmarkt, wie wir sie mögen: kein Rummel, kein Kommerz. Selbst gebackene Kuchen, selbst gebastelter Adventsgestecke, Weihnachtsschmuck usw., und ein reichhaltiges Angebot für Kinder (auch wenn wir längst keine mehr sind: das sollte in meinen Augen bei einem Weihnachtsmarkt zentral sein).

Dienstag, 22. November 2011

Vier Laternen in Füssen

Drei Laternen sind noch dunkel; die Laterne im Hintergrund wird von der Sonne erleuchtet.



















Textstand vom 22.11.2011

Sonntag, 13. November 2011

Oh schaurig ist's über's (Wiesfilz-)Moor zu gehn, wenn es wimmelt vom Heiderauche .....

 Was am vorigen Montag nicht geklappt hatte (s. vorigen Eintrag "Aus Versehen viel gesehen"), nämlich von der Wieskirche nach Steingaden zu wandern, haben wir am Freitag, 11.11.11, nachgeholt. Und siehe, das Moor "wimmelte vom Heiderauche":

Aus Versehen viel gesehen: Echelsbacher Brücke, Kloster Rottenbuch, Wieskirche


 Am vorigen Montag lief für uns alles schief - und trotzdem fiel am Ende doch alles auf die Füße.
Zur Wieskirche wollten wir mit dem Linienbus fahren, und von dort über den Brettlesweg und den Prälatenweg nach Steingaden laufen.


Der Bus fuhr auf dieser Tour aber nur bei Bedarf über die "Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies" (das ist, wie meine regelmäßigen Leser/innen bereits wissen, der offizielle Name der allgemein nur "Wieskirche" genannten Pilgerkirche); wir hätten unser Ziel also ankündigen müssen. Weil wir das versäumt hatten, landeten wir - an der Echelsbacher Brücke, die das Tal der Ammer überspannt.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Impressionen aus Marktoberdorf

Strahlender Sonnenschein war es nicht gerade, der unseren Ausflug am vorigen Dienstag nach Marktoberdorf begleitete. Aber wir waren auch nicht so sehr zur Besichtigung des Ortes dorthin gereist, sondern zweier Ausstellungen wegen:
Die Moorausstellung war - nun ja: ganz nett, aber im Rückblick hätten wir stattdessen lieber mehr Zeit auf die gut ausgestattete und recht große Stadtbücherei (im Rathaus; Eingang aber in der Kemptener Straße, schräg gegenüber dem Künstlerhaus) verwenden sollen (der Bestandskatalog ist sogar online verfügbar).

Die touristischen Sehenswürdigkeiten von Marktoberdorf sind, sagen wir mal: überschaubar. Was mir aber sehr positiv auffiel, war eine Reihe von  nett proportionierten Gründerzeithäusern in sehr gepflegtem Zustand.
Zwei Beispiele:

Gründerzeithaus

Freitag, 7. Oktober 2011

Der Weißensee in Füssen: Eine Kirsche in Nachbars Garten


Was uns der Sommer nicht gönnte, spendete reichlich der Herbst: Sonne satt. Nur bei dem ersten unserer 4 Ausflüge an den Weißensee in Füssen war der Himmel meist bedeckt. Für Landschaftsfotos nicht ideal; also habe ich wie wild Bilder vom Indischen (oder Drüsigen) Springkraut geknipst, die am Südwestende des Sees in dichten Beständen wuchern:
Das vorstehende Bild ist auch als Leserfoto in der Füssener (oder Ostallgäuer) Ausgabe der Allgäuer Zeitung erschienen, und zwar als Illustration zu einem längeren Artikel (leider nicht online verfügbar) über Neophyten (lt. Wikipedia auch "Neobiota" genannt).

Donnerstag, 22. September 2011

The Monster and the Mountains


Blick über den Hopfensee (Füssen) auf die Allgäuer Alpen (aufgenommen heute, 22.09.2011).


Textstand vom 22.09.2011

Dienstag, 13. September 2011

Konkurrenzbeobachtung

Zu anderen Webseiten verlinke ich in meinen Einträgen (die ich als "Blotts" bezeichne) sehr häufig. Im Ausnahmefall poste ich auch mal einen Blott, der nichts als Links beinhaltet.
Aber einen ganzen Blott nur über einen einzigen fremden Blott zu machen, ist mir eigentlich zu unkreativ.

Freitag, 9. September 2011

Unser Ausflug zur "Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies" (Wieskirche)

 Beinahe immer, wenn man eine Beschreibung der "Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies" liest (meist wird die Kirche nur kurz als "Wieskirche" oder "Wies" bezeichnet - hier die Homepage) stößt man auf das Adjektiv "lichtdurchflutet". Das ist in der Tat eine treffende Charakterisierung, wie Sie auf diesen Bildern sehen können:


Mittwoch, 7. September 2011

Der GAU für Schwangau: Namensgeheimnis in Füssener Klosterküche enttarnt!

"Wiggerl" heißt er, so schaut er (jetzt) aus, und ist seit Kurzem das Schwangauer Maskottchen: ein Schwan natürlich, dem man auch sonst auf Bildern, Skulpturen, als Keramik oder in der Heraldik überall begegnet, und natürlich auch als Lebendexemplar auf den vier ganz oder teilweise im Schwangauer Gemeindegebiet gelegenen Seen.

Ein Blogger freilich, welcher sich auch sonst der Entmythologisierung befleißigt (und z. B. festgestellt hat, dass der Heilige Koloman von der Kirche niemals offiziell zur Ehre der Altäre erhoben wurde), darf auch nicht davor zurückschrecken, die werbewirksame Schwangauer Etymologie zu dekonstruieren.

Es geschah am vergangenen Dienstag, nachmittags gegen 16 Uhr. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt ging ich in die ehemalige Küche des Klosters St. Mang in Füssen.
Draußen vor den Fenstern der Füssener Stadtbücherei (welche kürzlich in diese Räumlichkeiten hinein erweitert worden war) plätscherte im barocken Heckengarten der Brunnen der Erkenntnis:


Fun in Füssen

Merkwürdige Dinge gibt es in Füssen zu bestaunen.

Hier kommen z. B. Seelen frisch aus dem Ofen - ob da der Teufel persönlich backt (oder lässt er das lieber seine Großmutter machen, weil es besser schmeckt)?
Und außerdem stellt sich natürlich die Frage, wieso es derartig viele Sünder gibt im Allgäu?

Sonntag, 4. September 2011

In Seeg spielt die Musik: 53. Allgäuer Alphornbläsertreffen am Sonntag, 28.08.2011





An die 5000 Besucher bejubeln die Darbietungen der 302 Alphornbläser in Seeg. Riesenapplaus für Massenchor" berichtete Erika Popp für die Allgäuer Zeitung (20.08.2011).

Illustriert ist der online-Artikel mit einem Bild von zwei in Tracht gekleideten Buben, die gerade ein Brötchen verspeisen. Dieses Bild habe auch ich mir nicht entgehen lassen (wobei ich allerdings mit einer starken Zoomvergrößerung arbeiten musste):