Im Landkreis Ostallgäu treibt eine Gang ihr Unwesen.
Bandenmitglieder sind anscheinend alle im Kreistag vertretenen politischen Parteien, und sogar die Freien Wähler, von denen ich noch am ehesten eine Vertretung der Bürgerinteressen erwartet hätte. Nur die Freien Wähler in der kreisfreien Stadt Kaufbeuren haben aufgemuckt (und mussten dafür von dem Krankenhaus'paten' Landrat Johann Fleschhut harte Kritik einstecken); ansonsten berichtet die Zeitung nichts darüber, dass sich die eine oder andere Partei gegen Partikularinteressen für eine schmerzhafte Sanierung des hiesigen Krankenhauswesens eingesetzt hätte.)
Die Mitglieder der organisierten Geldvernichtung haben sich auf das Verbrennen von Steuergeldern spezialisiert.
Notizen und Bilder aus Schwangau, von den Königsschlössern (Neuschwanstein, Hohenschwangau), von Füssen und dem Forggensee, aus dem Königswinkel ('Kini-County', sozusagen), und aus anderen Regionen.
Freitag, 27. Mai 2011
Dienstag, 24. Mai 2011
Alpenrosenweg Schwangau - Füssen
Meran hat zwei Kurpromenaden:
Unsere Sommerpromenade ist der Alpenrosenweg. Südlich des Schwansees am Nordabhang jenes Bergzuges gelegen, welcher den Alpsee vom Schwansee trennt, erfreut sich der Wanderer an warmen Tagen (also z. B. wir heute) des kühlenden Schattens von Berggrat und Bäumen. (Während der Weg über den Kalvarienberg einen Höhenunterschied von - schätze ich - 100 m zu überwindet, ist der Alpenrosenweg bis auf den nicht sehr hohen An- und Abstieg auch beinahe so tischeben wie eine Kurpromenade. Was uns, da wir ohnehin nicht sehr sportlich und momentan auch nicht besonders fit sind, sehr gelegen kam.)
- auf der Winterpromenade sollen die Kurgäste möglichst viel Sonne tanken können, deshalb öffnet sie sich nach Süden
- im Sommer dagegen ist die heiße Sonneneinstrahlung unerwünscht; deshalb öffnet sich die Sommerpromenade nach Norden
Unsere Sommerpromenade ist der Alpenrosenweg. Südlich des Schwansees am Nordabhang jenes Bergzuges gelegen, welcher den Alpsee vom Schwansee trennt, erfreut sich der Wanderer an warmen Tagen (also z. B. wir heute) des kühlenden Schattens von Berggrat und Bäumen. (Während der Weg über den Kalvarienberg einen Höhenunterschied von - schätze ich - 100 m zu überwindet, ist der Alpenrosenweg bis auf den nicht sehr hohen An- und Abstieg auch beinahe so tischeben wie eine Kurpromenade. Was uns, da wir ohnehin nicht sehr sportlich und momentan auch nicht besonders fit sind, sehr gelegen kam.)
Das zehnfach vergrößernde Zoom wirft einen Blick zurück auf Schwangau an den Gestaden des (sich nach den letzten Regenfällen nun wieder rascher füllenden) Forggensees. Vom dortigen Rathaus aus waren wir mit dem Linienbus in den Ortsteil Hohenschwangau gefahren und hatten unsere heutige Wanderung beim Schloß Hohenschwangau begonnen.
Für ein kurzes Stück folgt der Weg dem Rundweg um den Alpsee, den ich schon früher vorgestellt hatte.
Sonntag, 15. Mai 2011
Griechenland im Landkreis Ostallgäu? Landrat Johann Fleschhut und Kreistag: solidarisch pro krankes Klinikwesen - und kontra Steuerzahler
Politiker brauchen Wählerstimmen, Journalisten zahlende Leser ihrer Medien. Auch Redakteure einer Heimatzeitung müssen Politiker sein wenn sie vermeiden wollen, dass ihnen die Leser weglaufen.
So schickt Hermann König, Redaktionsleiter der Allgäuer Zeitung, in der Druckausgabe (im Gratisbereich ist der nicht online) vom 14.05.2011 seines Kommentar "Ohne Einschnitte geht's nicht" seiner Meinungsäußerung über die notwendige Reform der Krankenhausstrukturen im Landkreis Ostallgäu sehr geschickt die Darstellung einer schon - erfolgreich - abgeschlossenen Operation gleicher Art im Landkreis Oberallgäu voraus:
"Wer Krankenhäuser schließen will, muss mit heftigen Reaktionen rechnen. ..... Gebhard Kaiser, Landrat im Oberallgäu, hat entsprechend leidvolle Erfahrungen hinter sich. Er musste - bis in den privaten Bereich hinein - mit teilweise üblen Anfeindungen leben. Doch er blieb standhaft ..... . Heute gilt die Krankenhausreform im Oberallgäu als vorbildlich. Es wurden Häuser geschlossen und es wurde medizinisch kräftig umstrukturiert. ..... die medizinische Versorgung ist sehr gut und die Kosten wurden enorm reduziert. Das Oberallgäu kann sich seine Krankenhäuser heute leisten und deckt ..... ein weit größeres Versorgungsspektrum als vorher ab."
Der Landkreis Ostallgäu (ca. 134.000 Einwohner) leistet sich, gemeinsam mit der kreisfreien Stadt Kaufbeuren, schon seit Jahren ein skandalös unwirtschaftliches Krankenhauswesen mit gigantischen Defiziten.
So schickt Hermann König, Redaktionsleiter der Allgäuer Zeitung, in der Druckausgabe (im Gratisbereich ist der nicht online) vom 14.05.2011 seines Kommentar "Ohne Einschnitte geht's nicht" seiner Meinungsäußerung über die notwendige Reform der Krankenhausstrukturen im Landkreis Ostallgäu sehr geschickt die Darstellung einer schon - erfolgreich - abgeschlossenen Operation gleicher Art im Landkreis Oberallgäu voraus:
"Wer Krankenhäuser schließen will, muss mit heftigen Reaktionen rechnen. ..... Gebhard Kaiser, Landrat im Oberallgäu, hat entsprechend leidvolle Erfahrungen hinter sich. Er musste - bis in den privaten Bereich hinein - mit teilweise üblen Anfeindungen leben. Doch er blieb standhaft ..... . Heute gilt die Krankenhausreform im Oberallgäu als vorbildlich. Es wurden Häuser geschlossen und es wurde medizinisch kräftig umstrukturiert. ..... die medizinische Versorgung ist sehr gut und die Kosten wurden enorm reduziert. Das Oberallgäu kann sich seine Krankenhäuser heute leisten und deckt ..... ein weit größeres Versorgungsspektrum als vorher ab."
Der Landkreis Ostallgäu (ca. 134.000 Einwohner) leistet sich, gemeinsam mit der kreisfreien Stadt Kaufbeuren, schon seit Jahren ein skandalös unwirtschaftliches Krankenhauswesen mit gigantischen Defiziten.
Mittwoch, 11. Mai 2011
Kalvarienberg: Wo Füssen dem Wanderer zu Füßen liegt
Mit 950 Metern ist die Wasserkuppe in der Rhön Hessens höchster Berg. In jüngeren Jahren, als wir noch in Frankfurt am Main, und später in Wächtersbach wohnten, haben wir ihn oft von Gersfeld aus bestiegen. Aber jetzt, im hohen mittleren Alter, haben wir hier in Schwangau sogar einen noch höheren Berg erklommen: den Kalvarienberg östlich von Füssen (zu Begriff und Konzept der Kalvarienberge allgemein vgl. Wikipedia-Stichwort). Der ist sogar 953 m hoch!
Auch abgesehen von der beinahe gleichen Höhe gibt es eine interessante Gemeinsamkeit: beide Berge wurden einst (bzw. die Wasserkuppe wird - für Schafe - noch) als Viehweide genutzt.
"Der Name „Wasserkuppe“ wird trotz des Quellenreichtums am Berg nicht auf das Wort Wassermittelhochdeutsche Wort sondern auf das „Wass“ zurückgeführt, das einen Weideplatz bezeichnet" weiß die Wikipedia, und über den Kalvarienberg berichtet die Füssenerin Elisabeth Wintergerster auf Ihrer Webseite "Mythologie-Atlas":
"Davor hieß der Kalvarienberg 'Hutlerberg' und war die städtische Viehweide."
(Das kann man auf einer Aufnahme von 1857, die allerdings die Marienkapelle auf halber Höhe des Kreuzweges zeigt, nachvollziehen; auch dort ist die Umgebung heute bewaldet.)
Natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen den beiden Bergen:
Eine Plattform auf dem Berggipfel bietet zwei Bänke und drei Kreuze ....

... aber zuvor kommt man, auf einer Seite der Treppe zur Plattform hoch gehend, an einer (wohl angepflanzten) Gruppe von Enzianblüten vorbei.
Auch abgesehen von der beinahe gleichen Höhe gibt es eine interessante Gemeinsamkeit: beide Berge wurden einst (bzw. die Wasserkuppe wird - für Schafe - noch) als Viehweide genutzt.
"Der Name „Wasserkuppe“ wird trotz des Quellenreichtums am Berg nicht auf das Wort Wassermittelhochdeutsche Wort sondern auf das „Wass“ zurückgeführt, das einen Weideplatz bezeichnet" weiß die Wikipedia, und über den Kalvarienberg berichtet die Füssenerin Elisabeth Wintergerster auf Ihrer Webseite "Mythologie-Atlas":
"Davor hieß der Kalvarienberg 'Hutlerberg' und war die städtische Viehweide."
(Das kann man auf einer Aufnahme von 1857, die allerdings die Marienkapelle auf halber Höhe des Kreuzweges zeigt, nachvollziehen; auch dort ist die Umgebung heute bewaldet.)
Natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen den beiden Bergen:
- der Kalvarienberg besteht aus bröckeligem Kalkstein (auf mindestens einem der Zugangswege warnt ein Hinweisschild vor Steinschlaggefahr, wie wir das aus der Pöllatschlucht schon kannten); die Wasserkuppe ist aus vulkanischen Gesteinen aufgebaut.
- Und ein weiterer kleiner Unterschied, der aber nur Wanderer interessieren muss: Gersfeld liegt knapp 500 m über dem Meeresspiegel, Schwangau etwa 800 m.
Eine Plattform auf dem Berggipfel bietet zwei Bänke und drei Kreuze ....
... aber zuvor kommt man, auf einer Seite der Treppe zur Plattform hoch gehend, an einer (wohl angepflanzten) Gruppe von Enzianblüten vorbei.
Sonntag, 1. Mai 2011
Blogs aus bzw. über Schwangau, Füssen, Königswinkel und Umgebung
Dies wird ein recht prosaischer, und voraussichtlich bildlos bleibender Blog-Eintrag, in dem es mir einfach darum geht, Links zu anderen lokalen Blogs zu setzen.
Sollten (was allerdings eher unwahrscheinlich ist) anderenorts Blogs existieren, die sich dauerhaft (also nicht nur in einzelnen Beiträgen) mit der hiesigen Gegend beschäftigen, werde ich auch diese hier eintragen.
Für mich selbst könnte ich mich damit begnügen, solche Links in den Lesezeichen (Favoriten) des Browsers abzuspeichern.
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